Bitcoin-Kritiker Peter Schiff bezeichnet Strategie als "offensichtliches Schneeball" und richtet sich gegen die Aufsicht der SEC

Bitcoin-Kritiker Peter Schiff bezeichnet Strategie als „offensichtliches Schneeball“ und richtet sich gegen die Aufsicht der SEC

Last Updated:
Bitcoin-Kritiker Peter Schiff bezeichnet Strategie als "offensichtliches Schneeball" und richtet sich gegen die Aufsicht der SEC
  • Schiff bezeichnet die $STRC Struktur als Ponzi und stellt die Aufsicht der SEC über die laufende Förderung infrage.
  • $STRC Dividendenrendite von 11,5 % sieht Schiff als Haupttreiber für die Bitcoin-Exposition.
  • Schiff warnt, dass das Strategie-Finanzierungsmodell zu Verwässerung oder erzwungenen Bitcoin-Verkäufen führen könnte.

Der Bitcoin-Kritiker Peter Schiff hat seine Kritik an Strategys $STRC dauerhaften Vorzugsaktien verschärft, bezeichnet sie als ein „offensichtliches Schneeballsystem“ und stellt die Rolle der US-Regulierungsbehörden infrage. Seine Äußerungen erfolgen, während die Aktie Anzeichen einer Erholung gegenüber ihrem Nennwert von 100 $ zeigt, was mit einem Anstieg der MSTR-Aktien um 9,39 % am Mittwoch und erneuertem Optimismus der Analysten hinsichtlich der Unternehmensaussichten zusammenfällt.

Schiffs jüngste Äußerungen verschärfen einen langwierigen Streit mit Michael Saylor, dem Executive Chairman von Strategy. In einem Beitrag auf X argumentierte Schiff, dass die Struktur von STRC stark darauf beruht, Investoren durch die beworbene jährliche Dividende von 11,5 % anzuziehen, die monatlich ausgeschüttet wird. Seiner Ansicht nach treibt die Renditekomponente das Interesse der Anleger stärker an als die Bitcoin-Exposition.

Er erklärte, dass einige Anlagerisiken zwar nicht sofort erkennbar seien, $STRC aber als ein Fall heraussticht, den er für ungewöhnlich eindeutig hält. Schiff kritisierte außerdem die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission) und behauptete, die Aufsichtsbehörde habe die fortgesetzte Werbung des Produkts ohne Eingreifen zugelassen. Er veranstaltete außerdem zwei Diskussionen auf X Spaces und lud die Teilnehmer ein, seine Behauptungen zu widerlegen.

Bedenken hinsichtlich des Finanzierungsmodells und des Verwässerungsrisikos

Neben seiner Kritik an $STRC hat Schiff Bedenken hinsichtlich der breiteren Kapitalstrategie von Strategy geäußert, die mit der Bitcoin-Akkumulation verbunden ist. Er wies darauf hin, dass das Unternehmen von der Ausgabe von Stammaktien mit Prämie hin zu einer stärkeren Abhängigkeit von teureren Instrumenten wie Vorzugsaktien übergegangen ist, die erhöhte Renditen bieten.

Verwandt: Peter Schiff warnt vor Bitcoin-Zusammenbruch ist unvermeidlich, da Strategy 2,54 Milliarden Dollar mehr BTC kauft

Laut Schiff erzielt das Softwaregeschäft des Unternehmens nicht genügend Einnahmen, um diese finanziellen Verpflichtungen zu decken. Er skizzierte ein Szenario, in dem das Unternehmen möglicherweise zusätzliche Vorzugsaktien ausgeben, rabattierte Aktien verkaufen oder Bitcoin-Bestände liquidieren muss, um Dividendenverpflichtungen zu erfüllen. Er wies darauf hin, dass solche Maßnahmen zu einer Verwässerung der Aktionäre oder Druck auf die Bilanz des Unternehmens führen könnten.

Schiff warnte zuvor vor möglichen rechtlichen Konsequenzen, falls $STRC Dividenden reduziert oder eingestellt werden und der Aktienkurs fällt. Seine Position wurde auch vom kanadischen Investor Frank Giustra bestätigt, der die schuldengetriebene Bitcoin-Akquisitionsstrategie als anfällig unter breiteren wirtschaftlichen Belastungen beschrieb.

Verwandt: Schiff warnt, dass das Strategie-BTC-Modell Betrugsklagen auslösen könnte

Disclaimer: The information presented in this article is for informational and educational purposes only. The article does not constitute financial advice or advice of any kind. Coin Edition is not responsible for any losses incurred as a result of the utilization of content, products, or services mentioned. Readers are advised to exercise caution before taking any action related to the company.