- Bitcoin handelt innerhalb eines Widerstands von 78.000–80.000 $ mit Ausbruchsrisiko bei 80.000 US-Dollar.
- Altcoins zeigen Selektionsstärke mit ZCash (ZEC) +10 % und Bittensor (TAO) +9 % führend.
- Die scheinbare Nachfrage bleibt trotz der Preiserholung bei -44.700 BTC negativ.
Die Kryptomärkte stiegen am Freitag, wobei Bitcoin auf 78.900 US-Dollar stieg und sich dem wichtigen Niveau von 80.000 US-Dollar näherte. Die Bewegung platziert BTC in die Kostenbasiszone von 78.000 bis 80.000 US-Dollar, eine Spanne, die als starker monatlicher Widerstand gilt.
Marktdaten zeigen, dass Bitcoin sich seit Anfang Februar im Erholungsmodus befindet. Der Preis testet nun die obere Grenze, wo Trends entweder in einen neuen Aufwärtstrend übergehen oder scheitern und wieder in den Bereich zurückkehren.
Swissblock-Daten zeigen, dass der Markttrendindikator bereits ein „Top“-Signal in der Nähe dieser Zone zeigt. Das deutet auf mögliche Erschöpfung trotz der laufenden Genesung hin.
Ein sauberer Durchbruch und ein Halten über 80.000 $ sind erforderlich, um die Fortsetzung zu bestätigen. Allerdings erhöht das Versäumnis, oberhalb dieses Bereichs zu halten, die Ablehnungswahrscheinlichkeit.
Altcoin-Stärke führt zum kurzfristigen Schwung
Altcoins führen den neuesten Schritt an. ZEC verzeichnete einen täglichen Gewinn von 10 %, während TAO um 9 % stieg. PI stieg ebenfalls mit einem Anstieg von 3 %. M hingegen fiel um 10 %, WLFI um 9 %, was eine deutliche Abweichung über den Markt hinweg zeigt.
Über einen Zeitraum von sieben Tagen bleibt das Momentum gemischt. DOGE gewann 11 %, TAO verzeichnete einen Anstieg von 9 %, PI um 6 %. Im Gegensatz dazu sank WLFI um 27 %, und NEAR um 9 %.
Die Struktur zeigt selektive Stärke statt einer breiten Altcoin-Rallye. Das Kapital rotiert in bestimmte Vermögenswerte, anstatt den gesamten Markt anzuheben.
Die Nachfrage bleibt trotz der Preiserholung schwach
Bitcoin hat seit Februar etwa 30 % zugelegt, aber die zugrunde liegende Nachfrage bestätigt diese Entwicklung nicht.
CryptoQuant-Daten zeigen, dass die offensichtliche Nachfrage bei -44.700 BTC weiterhin negativ bleibt. Dies ist eine Verbesserung gegenüber -89.000 BTC Anfang April, signalisiert aber immer noch, dass das neue Angebot von den Käufern nicht vollständig aufgenommen wird.
Im gesamten Jahr 2026 blieb die Nachfrage negativ, abgesehen von einer kurzen Anomalie Ende Februar. Der Schritt erfolgte eher durch eine geringere Bergbauproduktion als durch echten Kaufdruck.
Dies deutet darauf hin, dass die aktuelle Rallye noch nicht durch starke strukturelle Akkumulation gestützt wird. Ein anhaltender Aufwärtstrend erfordert, dass die Nachfrage positiv wird und hält.
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Wechselströme zeigen einen begrenzten Verkaufsdruck
Die Bitcoin-Zuflüsse zu Binance sind in den letzten Monaten stark zurückgegangen. Die monatlichen Zuflüsse sanken von 26,2 Milliarden US-Dollar im Oktober 2025 auf 10,05 Milliarden US-Dollar im März 2026.
Niedrigere Zuflüsse signalisieren typischerweise eine geringere Verkaufsabsicht, da mehr Münzen im Kaltlager bleiben. Dieser Trend unterstützt die Preisstabilität während der Erholungsphasen.
Im April 2026 stiegen die Zuflüsse leicht auf 10,69 Milliarden US-Dollar, als Bitcoin sich 78.000 US-Dollar näherte. Das deutet auf eine gewisse kurzfristige Gewinngewinnnahme hin, aber die Niveaus bleiben weit unter den bisherigen Höchstständen.
Insgesamt bleibt der Verkaufsdruck begrenzt. Große Inhaber haben keine aggressive Verteilung gezeigt, was die aktuelle Preisstruktur stützt.
Breakout-Setup steht vor der letzten Prüfung
Bitcoin befindet sich nun auf einer entscheidenden Ebene. Die Spanne von 78.000 bis 80.000 $ definiert den nächsten Zug. Ein bestätigter Ausbruch über 80.000 $ öffnet den Weg für eine Fortsetzung des Trends. Das Versäumnis, dieses Niveau zu brechen oder zu halten, richtet sich mit dem „Top“-Signal aus und erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Rücklaufs.
Es ist wichtig zu beachten, dass während der Preis steigt, der Verkaufsdruck niedrig ist, die Nachfrage jedoch schwach bleibt. Der nächste Schritt hängt davon ab, ob Käufer mit genügend Kraft eingreifen, um den Ausbruch aufrechtzuerhalten.
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