- Adam Back hat sich entschieden gegen die Behauptung gewehrt und sagt, sie sei falsch und irreführend.
- Ein Forscher soll gezeigt haben, dass ein Quantencomputer einen 15-Bit-ECC-Schlüssel knacken kann.
- BTC verwendet 256-Bit-Verschlüsselung, was sich stark unterscheidet und etwa 2²⁴¹-Mal komplexer ist.
Die Nachricht vom ersten Quanten-Hack im Kryptobereich hat die Branche erschüttert, doch die prominente Bitcoin-Stimme Adam Back hat sich entschieden gewehrt und es als falsch und irreführend bezeichnet.
Alles begann damit, dass ein Forscher angeblich demonstrierte, dass ein Quantencomputer einen 15-Bit-ECC-Kryptoschlüssel knacken könnte, woraufhin einige spekulierten, dass die Sicherheit von Bitcoin bereits gefährdet sein könnte.
Die Entwicklung stammt aus einem Wettbewerb namens „Q-Day Prize“, bei dem Forscher versuchen, die elliptische Kurvenkryptographie (ECC) mit Quantenmaschinen zu knacken. Es wurde berichtet, dass ein 15-Bit-ECC-Schlüssel geknackt wurde, offenbar mit Quantenhardware, und der Forscher dafür 1 BTC erhielt.
Bitcoin verwendet jedoch 256-Bit-Verschlüsselung, nicht 15-Bit, was einen enormen Unterschied darstellt, und etwa 2²⁴¹-Mal (eine so große Zahl, dass sie über 70 Nullen hat) komplexer. Außerdem wies Back die Behauptungen sofort zurück, da die verwendete Methode nicht einmal ein echter quantenkryptographischer Durchbruch darstellte.
Es wurde gesagt, dass die gleichen Ergebnisse mit klassischen (nicht-quantenmechanischen) Computern erzielt werden könnten.
Der ursprüngliche Beitrag, der über den „Quanten-Hack“ berichtete, erhielt ebenfalls eine Community-Notiz zu X, in der stand: „Die Methode zur Wiederherstellung des 15-Bit-ECC-Schlüssels basiert auf klassischer Überprüfung von Ausgaben, die nicht von zufälligem Rauschen zu unterscheiden sind, äquivalent zu klassischem Raten.“
Quantenrisiko ist langfristig
Obwohl diese Behauptung übertrieben wurde, sind sich Experten einig, dass Quantencomputing langfristig ein echtes Problem für die Kryptographie bleibt.
In Zukunft könnten Quantencomputer ECC knacken, private Schlüssel von öffentlichen Adressen freigeben und Bitcoin, Ethereum und den Großteil der heutigen Verschlüsselung treffen.
Einige, wie die QCP Group, haben erklärt, dass Quantum nicht nur ein Krypto-Problem ist und dass es das gesamte Internet, sogar die Banksysteme, beeinflussen könnte.
Heutige Quantencomputer sind jedoch viel zu schwach, um 256-Bit-Verschlüsselung zu knacken. Experten weisen darauf hin, dass das ernsthafte Risiko noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte in der Zukunft liegt.
Zum Beispiel sagten Bernstein-Analysten, dass die Quantenbedrohung real, aber in absehbarer Zukunft bewältigbar ist. Adam Back selbst erklärte, dass die Quantenbedrohung nicht unmittelbar ist.
Allerdings haben kürzlich mehrere Bitcoin-Entwickler das BIP-361 (Bitcoin Improvement Proposal) vorgeschlagen, um sich vor zukünftigen Quantenbedrohungen zu schützen. Der Plan ist, etwa 34 % aller Bitcoin einzufrieren, um potenziellen Diebstahl durch zukünftige Quantencomputer zu verhindern.
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