- Mojtaba Khamenei ordnet an, dass Irans 970 Pfund schweres 60 % angereichertes Uran im Land bleiben soll.
- Die Anordnung folgt auf Trumps jüngstes Abkommen, das den Iran verpflichtet, sein angereichertes Uran-Lager auszuliefern.
- Dies birgt das Risiko, die Nukleargespräche zu unterbrechen, die Ölvolatilität zu erhöhen und Krypto- und Risikovermögen zu beeinträchtigen.
Am 21. Mai 2026 ordnete Irans Oberster Führer, Ayatollah Mojtaba Khamenei, an, dass das nahezu waffenfähige Uran des Landes Iran nicht verlassen darf. Der Vorrat umfasst etwa 440 kg (970 Pfund) hochangereichertes Uran mit bis zu 60 % Reinheit.
Die Anordnung steht in direktem Widerspruch zu Berichten über Trumps vorgeschlagenes Abkommen, das den Iran verpflichtet, das nahezu waffenfähige Material abzugeben oder auszuliefern – ein langjähriger Streitpunkt, der sich nach den Angriffen auf iranische Nuklearanlagen 2025 noch verstärkt hat.
Irans Oberster Führer ordnet an, das Uranvorrat zu erhalten
Irans Oberster Führer hat angeordnet, dass der nahezu waffenfähige Uranbestand des Landes Iran nicht verlassen darf. Diese Anordnung verhärtest Teherans Position zu einer zentralen Forderung in den laufenden Friedensgesprächen mit den Vereinigten Staaten. Der US-Vorschlag, der mit Präsident Donald J. Trump in Verbindung steht, sieht vor, dass Iran etwa 440 Kilogramm Uran ausliefert, das auf etwa 60 % Reinheit angereichert ist.
Diese Entwicklung erfolgt inmitten von indirekten Verhandlungen nach jüngsten US-israelischen Militäraktionen und einem anschließenden wackeligen Waffenstillstand. Dieser Schritt widerspricht direkt einer Kernforderung der USA und Israels, die darauf abzielt, Irans Fähigkeit zur schnellen Produktion von Atomwaffenmaterial zu verringern.
Warum Khamenei angeordnet hat, dass das Uran-Lager bleibt
Laut Reuters stellt diese Direktive einen harten Konsens innerhalb der Führung Teherans dar und lehnt direkt eine zentrale US-Forderung in den laufenden Atom- und Friedensverhandlungen mit der Trump-Regierung ab. Iranische Beamte befürchten, dass die Übergabe des angereicherten Urans das Regime gefährlich exponieren würde.
Wie eine hochrangige Quelle sagte: „Die Entfernung des Lagerbestands würde das Land anfälliger für zukünftige Angriffe der Vereinigten Staaten und Israels machen.“ Nach wiederholten US-israelischen Angriffen auf wichtige Nuklearstandorte wie Fordow und Natanz betrachtet Teheran das Material als entscheidende Versicherung, eine Abschreckung, die nicht aufgegeben werden kann, ohne die nationale Sicherheit zu gefährden.
Welche Auswirkungen hat es auf die Nukleargespräche und den Kryptomarkt?
Dieser Befehl stellt ein großes neues Hindernis in den fragilen US-Iran-Nuklearverhandlungen dar. Präsident Trump hat öffentlich erklärt, dass Iran das Uran „auf die eine oder andere Weise“ abgeben muss, während militärische Optionen weiterhin auf dem Tisch liegen bleiben. Analysten warnen, dass dieser Schritt die Gespräche in Richtung Scheitern treiben, den Sanktionsdruck wiederbeleben oder sogar zu erneuten Angriffen auf Nuklearstandorte führen könnte.
Unterdessen lösen geopolitische Schocks die Krypto-Volatilität aus. Das Brent-Rohöl stieg aufgrund der Hormuz-Risiken über 100 US-Dollar pro Barrel und führte zu Risiko-Off-Flows. Höhere Ölpreise verstärken die Inflationsängste und verringern den Appetit auf Risikovermögen, was die Schwäche der Kryptowährungen verstärkt.
Darüber hinaus berichten Krypto-Händler auf X von neuen Abwärtsbewegungen sowohl bei Spot- als auch bei perpetual Futures, wobei einer direkt nach dem Bruch des Befehls des Obersten Führers anmerkte: „$BTC und $ETH dumpen wieder“.
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