Justin Sun verklagt World Liberty Financial wegen eingefrorener Token

Justin Sun verklagt World Liberty Financial wegen eingefrorener Token

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Justin Sun verklagt World Liberty Financial wegen eingefrorener Token
  • Justin Sun verklagt World Liberty Financial wegen eingefrorener WLFI-Token und verlorener Governance-Rechte.
  • Der Vorschlag vom 15. April könnte Token auf unbestimmte Zeit sperren, wenn Inhaber neue Bedingungen und Verbrennungsregeln ablehnen.
  • Der Streit dreht sich um Blacklisting-Ansprüche, da WLFI das Sperren als routinemäßige Sicherheitsmaßnahme verteidigt.

Justin Sun hat vor einem kalifornischen Bundesgericht gegen World Liberty Financial eine Klage eingereicht und behauptet, dass das Krypto-Unternehmen seine WLFI-Token-Bestände zu Unrecht eingefroren, ihm die Governance-Rechte entzogen und damit gedroht habe, seine Vermögenswerte dauerhaft zu vernichten. In einer öffentlichen Erklärung erklärte Sun, die rechtliche Maßnahme ziele darauf ab, seine Rechte als Token-Inhaber wiederherzustellen, nachdem er es als erfolglose Versuche bezeichnete, den Streit direkt mit dem Projektteam zu lösen.

Laut Sun hat das Projekt seine Token ohne Begründung eingefroren, was ihn daran hinderte, an Governance-Entscheidungen im Zusammenhang mit dem WLFI-Netzwerk teilzunehmen. Er sagte, dieser Schritt habe ihm das Wahlrecht entzogen und Bedenken hinsichtlich vorgeschlagener Änderungen geäußert, die den Tokenbesitz und die Kontrolle beeinträchtigen könnten.

Sun fügte hinzu, dass ein am 15. April veröffentlichter Governance-Vorschlag Bestimmungen enthält, die Token-Inhaber verpflichteten, neue Bedingungen ausdrücklich zu akzeptieren. Wer nicht annimmt, sieht sich unbefristeten Token-Inhaftierungen gegenüber. Der Vorschlag führt außerdem die Anforderung ein, dass 10 % der Advisor-Tokens dauerhaft verbrannt werden, und legt eine zweijährige Klippe vor, gefolgt von einem zweijährigen Investitionsplan für frühe Käufer.

Hintergrund zu Investitions- und Blacklisting-Ansprüchen

Sun investierte Ende 2024 zunächst 30 Millionen US-Dollar in WLFI und erhöhte später die Bestände auf etwa 75 Millionen US-Dollar. Er wurde außerdem zum Berater des Projekts ernannt. Zu einem Zeitpunkt beherbergte sein Portemonnaie Berichten zufolge 540 Millionen entsperrte WLFI-Token und 2,4 Milliarden gesperrte Tokens.

Im September bestätigte Sun, dass sein Portemonnaie nach On-Chain-Aktivitäten, darunter ausgehende Überweisungen, darunter 9 Millionen Dollar, auf die schwarze Liste gesetzt wurde. Das Projekt argumentierte, dass das Einfrieren eine routinemäßige Sicherheitsmaßnahme und keine gezielte Maßnahme war.

Sun hat außerdem behauptet, dass das Projekt eine „Backdoor-Blacklisting-Funktion“ in seine Token-Verträge eingebettet hat, die seiner Meinung nach eine einseitige Kontrolle über Nutzerbestände ermöglicht. Diese Behauptungen wurden jedoch nicht unabhängig bestätigt.

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