- Analyst Axel Adler Jr. glaubt, dass BTC immer wieder wegen der Investorenpsychologie abgelehnt wird.
- Er nannte die Ablehnung „Verhaltensversorgung“ und verwies auf wiederkehrende Signale von STH SOPR.
- Wenn SOPR 1,0 erreicht, bedeutet das, dass kurzfristige Inhaber im Grunde auf Null kommen.
Bitcoin hat jetzt dreimal versucht, 82.000 $ zu knacken, und ist jedes Mal gescheitert, was einige Analysten dazu veranlasste zu sagen, dass dies möglicherweise nicht an Chart-Mustern liegt. Zum Beispiel glaubt der Krypto-Analyst Axel Adler Jr., dass Bitcoin immer wieder abgelehnt wird, nicht wegen schwacher Technologie, sondern wegen der Psychologie der Investoren.
Er wies auf X darauf hin, dass Signale vom Short-Term Holder SOPR (Spent Output Profit Ratio) immer wieder auftauchen, und sagte: „Kurzfristige Investoren verkaufen in jede Rallye. Das ist nicht nur technischer Widerstand. Es ist eine Verhaltensversorgung.“
Laut Adler passiert das Gleiche jedes Mal, wenn Bitcoin versucht, zu rallyen. Es nähert sich 82.000 $, der STH SOPR erreicht das wichtige 1,0-Level, Verkäufer greifen ein und der Schwung stirbt.
Laut CoinMarketCap wird Bitcoin derzeit für etwa 80.500 US-Dollar gehandelt.
Was ist STH SOPR?
Short-Term Holder SOPR ist eine Blockchain-Metrik, die zeigt, ob Menschen, die gerade Bitcoin gekauft haben, mit Gewinn oder Verlust verkaufen.
Wenn SOPR 1,0 erreicht, bedeutet das, dass kurzfristige Inhaber im Grunde auf Null kommen. Dieses Niveau wird oft psychologisch wichtig, da viele Trader, die kürzlich schwierige Phasen durchgemacht haben, entscheiden, Positionen zu verlassen, sobald sie Verluste erholt haben.
Adlers Analyse legt nahe, dass jedes Mal, wenn Bitcoin sich 82.000 Dollar nähert, neue Investoren den Aufschwung als Chance zum Verkauf nutzen, was Rallyen zu ihren eigenen Ausgängen macht.
Das erzeugt das, was die Analysten Verhaltensresistenz nennen.
Daher wurde das 82.000-Dollar-Niveau als ungefähr realisierter Preis für viele kurzfristige Bitcoin-Inhaber identifiziert, was es sowohl zu einer technischen Obergrenze als auch zu einer großen psychologischen Hürde für Händler macht.
Die institutionelle Nachfrage ist weiterhin stark
Trotz der wiederholten Preisablehnungen bleibt die institutionelle Nachfrage nach Bitcoin relativ stark.
So hat JPMorgan beispielsweise im ersten Quartal 2026 die Bestände von BlackRock IBIT um 175 % erhöht, sodass die Bank nun 8,3 Millionen Aktien besitzt. Der Anstieg brachte im vergangenen Quartal etwa 162 Millionen US-Dollar an IBIT-Exposition, obwohl Bitcoin im ersten Quartal 2026 um über 22 % fiel.
BlackRocks IBIT kontrolliert nun Berichten zufolge etwa 49 % aller US-Spot-Bitcoin-ETF-Vermögenswerte.
Bitcoin-ETFs insgesamt erreichten Anfang 2026 rund 70 Milliarden US-Dollar an verwalteten AUM (AUM), was ein Zeichen dafür ist, wie schnell große Investoren seit dem grünen Licht der Spot-ETFs eingestiegen sind.
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