- Bitcoin nähert sich einem Widerstand von 80.000 US-Dollar, aber die Konsolidierung zeigt eine schwache Durchsetzung, da Händler an wichtigen Niveaus zögern.
- Glassnode-Daten zeigen sinkende Volatilität, was auf niedrige Erwartungen für starke Kursschwankungen hindeutet.
- Kurzfristige Trader bieten Abwärtsschutz, während die langfristige Stimmung bullisch bleibt.
Bitcoin (BTC) testete seine Februar-Höchststände erneut knapp unter der Marke von 80.000 $ und konsolidiert sich nun in dieser Zone, ohne sauber darüber auszubrechen.
Anstatt auf diesem Niveau Begeisterung zu zeigen, zeigen Optionsmarktdaten von Glassnode , dass Händler still und still ihre Wetten absichern, Volatilität verkaufen und Gewinne monetarisieren – ein klares Zeichen dafür, dass das Vertrauen in einen sofortigen Ausbruch weiterhin gering ist.
Dass Bitcoin die Februarhochs erreicht, klingt auf den ersten Blick bullisch. Doch was darunter passiert, erzählt eine sorgfältigere Geschichte.
Anstatt dass Händler schnell Call-Optionswetten kaufen, auf die der Preis steigen wird, zeigt der Optionsmarkt das gegenteilige Verhalten bei etwa 80.000 $. Menschen, die noch vor wenigen Tagen Calls gekauft haben, verkaufen sie jetzt. Das nennt man Monetarisierung, also Gewinne aus Aufwärtswetten machen, anstatt mehr hinzuzufügen.
Gleichzeitig bleibt die Put-Aktivität, die den Abwärtsschutz widerspiegelt, stabil bei etwa 25 %. Niemand gerät in Panik, aber auch niemand geht all-in.
Die Volatilität fällt, nicht steigt
Hier ist etwas, das heraussticht. Normalerweise werden Händler nervös, wenn Bitcoin ein großes Widerstandsniveau erreicht, und zahlen mehr für den Schutz. Die Volatilitätspreise steigen.
Das ist nicht das, was gerade passiert.
Laut den Optionsdaten von Glassnode sinkt die implizite Volatilität über 1 bis 6 Monate weiterhin nach unten. Kurzfristige wöchentliche Spitzen verblassen schnell, anstatt zu halten. Volatilität wird in Kursstärke verkauft – das heißt, Händler preisen keine große Bewegung ein, sondern setzen gegen eine.

Quelle: Glassnode
Die Volatilitätsrisikoprämie, also die Lücke zwischen dem, was Optionen implizieren werden, und dem, was tatsächlich passiert ist, ist auf nahezu null gesunken. Einfach ausgedrückt sind Optionen nicht mehr teuer. Der Markt sieht derzeit keinen dringenden Grund, für Schutz zu zahlen.
Skew Data erzählt eine interessante Geschichte
Der 25-Delta-Skew, ein Maß dafür, wie viel teurer Puts im Vergleich zu Calls sind, bewegt sich auf aufschlussreiche Weise. Als Bitcoin nahe 73.000 $ lag, lag die 1-Wochen-Put-Prämie nur bei 4,5 %. Als der Preis auf 80.000 $ stieg, stieg diese Zahl auf 10,7 %.
Der Markt ist jedoch derzeit in seiner Aussicht gespalten. Kurzfristig nimmt die Absicherungsaktivität zu, was eine defensive Positionierung zeigt.
Unterdessen deuten die langfristigen Daten weiterhin auf bullische Erwartungen hin, wobei Trader über die Zeit eine positive Sicht auf Bitcoin behalten.
Die 80.000-Dollar-Zone wirkt wie eine Decke
Die Händler-Gamma-Daten von Glassnode fügen diesem Bild eine weitere Ebene hinzu. Bitcoin liegt derzeit knapp unter 80.000 $ in einer sogenannten Long Gamma Zone, einer Spanne, in der große Händler so positioniert sind, dass sie große Preisschwankungen in beide Richtungen natürlich dämpfen.

Quelle: Glassnode
Wenn der Preis auf 76.000 $ fallen oder über 82.000 $ steigt, würde er in Beschleunigungszonen eintreten, also Bereiche mit leichter Positionierung, in denen Bewegungen sehr schnell größer und schneller werden könnten.
Aber im Moment bewegt sich Bitcoin langsam und bleibt in der Mitte.
Daten von Glassnode zeigen, dass das Aufwärtspotenzial getestet wird. Volatilität wird verkauft. Absicherungen werden hinzugefügt, um zu stärken. Call-Käufer der letzten Woche sind jetzt Verkäufer.
Und die realisierte Volatilität holt die implizite Volatilität ein, was bedeutet, dass die tatsächliche Kursentwicklung so ruhig wird, wie der Optionsmarkt erwartet hat.
Der Bitcoin liegt bei etwa 80.000 $, wartet aber noch auf einen starken Schub, um darüber auszubrechen.
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