Bithumb-CEO als Bestechungsverdächtiger im Einstellungsskandal genannt

Bithumb-CEO als Bestechungsverdächtiger im Einstellungsskandal genannt

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Bithumb-CEO als Bestechungsverdächtiger im Einstellungsskandal genannt
  • Die südkoreanische Polizei nannte den CEO von Bithumb als Bestechungsverdächtigen in einem Fall der Jobausschreibung.
  • Abgeordneter Kim soll Dunami-Monopolfragen angesprochen haben, nachdem sein Sohn einen Job gefunden hatte.
  • Der Fall hat die Bedenken hinsichtlich des politischen Einflusses im südkoreanischen Kryptosektor neu geweckt.

Am 8. Juni 2026 hat die südkoreanische Polizei Bithumbs Geschäftsführer (CEO) Lee Jae-won als Bestechungsverdächtigen angeklagt und ermittelt derzeit gegen ihn, weil er eine Stellenanfrage für den Sohn des unabhängigen Abgeordneten Kim Byung-ki angenommen hat.

Die südkoreanische Polizei nennt Bithumb CEO als Bestechungsverdächtigen

Laut Quellen und Polizeidaten hat die Abteilung für öffentliche Kriminalitätsermittlungen der Seoul Metropolitan Police Agency CEO Lee offiziell als Verdächtigen wegen Bestechung im zweiten Durchsuchungsbefehl im Rahmen einer laufenden Untersuchung der angeblichen bevorzugten Einstellung des zweiten Sohnes des unabhängigen Abgeordneten Kim Byung-ki benannt.

Unterdessen nannte die Polizei während der ersten Durchsuchungsaktion in Bithumb im Februar Abgeordneten Kim offiziell als Verdächtigen in einem Bestechungsfall im Zusammenhang mit angeblicher bevorzugter Einstellung seines zweiten Sohnes und klassifizierte Bithumb im Verlauf der Ermittlungen als Zeugen.

Darüber hinaus untersuchen die Ermittler Vorwürfe, dass Abgeordneter Kim Bithumb direkt gebeten habe, „A“, einen ehemaligen Assistenten aus seinem Büro, einzustellen. Berichten zufolge hat Bithumb A im September letzten Jahres eingestellt, und die Behörden prüfen nun die Umstände rund um die Einstellung im Rahmen der umfassenderen Untersuchung.

Wie Abgeordneter Kim angeblich Dunami-Monopol-Themen für Jobvorteile ins Visier genommen hat

Die Polizei vermutet, dass Abgeordneter Kim seine Position im Ausschuss für politische Angelegenheiten der Nationalversammlung genutzt hat, um Monopolprobleme im Zusammenhang mit Dunamu (dem Hauptkonkurrenten von Upbit und Bithumb) als Gegenleistung für die vom Bithumb-CEO gewährten Einstellungsgefälligkeiten hervorzuheben.

Laut Aussagen ehemaliger Mitarbeiter gegenüber Polizei und Medien traf Kim im November 2024 den CEO von Bithumb in einem Restaurant im Stadtteil Mapo, hatte eine Trinksession und suchte eine Anstellung für seinen zweiten Sohn. Ein Mitarbeiter berichtete, dass Abgeordneter Kim das Team plötzlich angewiesen habe, „Dunamu anzugreifen“, dessen Monopol als „ein komplettes Problem“ bezeichnete und sogar vorschlug, es „solle geschlossen werden“.

Umfassendere Auswirkungen auf den südkoreanischen Kryptosektor

Die laufende Bestechungsuntersuchung gegen den Bithumb-CEO und Abgeordneten Kim könnte die regulatorische Kontrolle verschärfen und das Vertrauen der Investoren in den südkoreanischen Kryptosektor schwächen. Upbit und Bithumb dominieren gemeinsam fast 93–96 % des inländischen Handelsvolumens und verstärken damit die systemischen Auswirkungen der Vorwürfe auf dem Markt.

Der Skandal baut auf Bithumbs operativem Ausfall im Februar 2026 auf, als ein Eingangsfehler während einer Aktion die Nutzer fälschlicherweise etwa 620.000 BTC zuschrieb. Der Vorfall führte zu einem Preisrückgang von Bitcoin um 16–17 % auf der Plattform, führte zu parlamentarischen Anhörungen und offenbarte schwerwiegende Schwachstellen in internen Kontrollen, Risikomanagement und Hauptbuchsystemen.

Infolgedessen haben die Regulierungsbehörden die Aufsicht verschärft, eine nahezu in Echtzeit vergleichbare Vermögensabstimmung alle fünf Minuten, monatliche externe Prüfungen und strengere Kontrollen bei Hochrisikotransaktionen vorgeschrieben. Die Marktaktivität ist zurückgegangen, wobei das Handelsvolumen von KRW im ersten Quartal 2026 stark zurückging und Bithumb tiefere Verluste verzeichnete.

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