CLARITY Act scheitert im Senat: Was er für die Krypto-Regulierung, Bitcoin und Investoren heute bedeutet

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CLARITY Act steht vor einer wichtigen Abstimmung am 15. September: Fällt Indien bei der Krypto-Regulierung hinterher?
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  • Der CLARITY Act konnte nicht die erforderlichen 60 Stimmen für den Einzug im Senat sichern.
  • Die SEC und CFTC können unter ihrer bestehenden Autorität weiterhin kryptobezogene Beratung anbieten.
  • BTC und ETH fielen nach dem Rückschlag im Senat und sorgten für neue Unsicherheit am Markt.

Der CLARITY Act hat trotz weit verbreiteter Erwartungen, dass das Krypto-Gesetz diese Woche den Senat verabschieden würde, einen weiteren schweren Rückschlag erlitten. Obwohl der Senat am 15. September eine entscheidende Abstimmung abhielt, erhielt das Gesetz zur Marktstruktur nicht die erforderlichen 60 Stimmen, um voranzukommen.

Dieses Versagen bedeutet jedoch nicht, dass die US-Kryptobranche nun ohne regulatorische Maßnahmen dasteht. US-Regulierungsbehörden, darunter die SEC und CFTC, haben bereits Maßnahmen ergriffen, um der Branche die dringend benötigte Klarheit zu bringen.

CLARITY Act wird im Senat nicht verabschiedet

Der US-Senat stimmte Berichten zufolge gegen den Fortschritt des CLARITY Act. Dies hat das Krypto-Gesetz nach monatelangen Verhandlungen zwischen Demokraten und Republikanern im Kongress verzögert. Obwohl die Republikaner kürzlich einige Änderungen an einigen Bestimmungen eingebracht haben, um die bestehenden Meinungsverschiedenheiten zu adressieren, reichten diese Änderungen nicht aus, um die Unterstützung der Demokraten zu gewinnen.

Diese Entwicklung kam für viele in der Kryptobranche überraschend, da sie die Verabschiedung des Gesetzes stark erwarteten. SEC-Vorsitzender Paul Atkins erklärte zuvor: „Ich erwarte und hoffe, dass es vom Senat verabschiedet und letztlich zur Unterschrift an den Schreibtisch des Präsidenten weitergeleitet wird.“

Was bedeutet dieser Rückschlag für Investoren?

Bemerkenswert ist, dass diese gescheiterte Abstimmung darauf hindeutet, dass die US-Kryptobranche weiterhin auf eine klare regulatorische Aufsicht warten wird. Der CLARITY Act sollte ein klares Verständnis der Branche vermitteln. Es war auch vorgesehen, zwischen den Rollen der SEC und der CFTC zu unterscheiden. Da das Gesetz nun jedoch ins Stocken geraten ist, müssen Kryptounternehmen und Investoren möglicherweise weiterhin den bestehenden regulatorischen Rahmen durchlaufen, bis der Senat den CLARITY Act verabschiedet.

Wie können SEC und CFTC Krypto ohne KLARHEIT regulieren?

Trotz des aktuellen Rückschlags erlebt der US-Kryptomarkt weiterhin regulatorische Fortschritte durch die Maßnahmen der SEC und der CFTC. Wie Coinbase-CEO Brian Armstrong bemerkte , haben diese Regulierungsbehörden bereits mit der Arbeit an Krypto-Regeln begonnen. „Die SEC und CFTC verfügen über die nötigen Werkzeuge, um klare Regeln unter bestehender Autorität zu schaffen, und ich erwarte, dass sie ernsthaft daran arbeiten werden. Also wird Klarheit in Krypto unabhängig davon kommen“, erklärte Armstrong.

Die beiden Regulierungsbehörden arbeiten eng zusammen, um die Krypto-Regulierung zu koordinieren. Anfang dieses Jahres unterzeichneten die SEC und die CFTC ein Memorandum of Understanding zur Verbesserung der Kooperation. Der Schritt zielte auch darauf ab, den Unterschied zwischen ihren regulatorischen Ansätzen zu verringern.

Letzten Monat stellte die SEC Pläne vor, neue Regeln im Zuge der Verzögerungen des CLARITY Act einzuführen, insbesondere mit Fokus auf Investitionsverträge. Diese Maßnahmen haben jedoch Einschränkungen. Obwohl ihre Richtlinien im aktuellen gesetzlichen Rahmen helfen können, können sie das Kryptogesetz nicht ersetzen.

Was bedeutet der Rückschlag durch den CLARITY Act für die Preise von Bitcoin und Ethereum?

Das Scheitern des CLARITY Act im Senat hat bereits den Kryptomarkt negativ beeinflusst. Große Krypto-Vermögenswerte wie Bitcoin und Ethereum sind nach dem Ereignis deutlich zurückgegangen. Derzeit handelt BTC mit 75.738 US-Dollar, ein Rückgang von 2,06 %. ETH wird mit 2.399 US-Dollar bewertet, mit einem täglichen Rückgang von 3,23 %. Der Rückschlag hat somit eine weitere Unsicherheitsebene auf dem Kryptomarkt hinzugefügt.

Was passiert als Nächstes für Kryptobörsen und Token-Emittenter?

Angesichts der aktuellen regulatorischen Bedenken werden Krypto-Börsen voraussichtlich weiterhin nach den Regeln der SEC und CFTC betrieben. Sie müssen warten, bis der Senat den CLARITY Act verabschiedet und Präsident Donald Trump ihn unterzeichnet.

Derzeit könnten Kryptobörsen Schwierigkeiten haben, Wertpapiere und Rohstoffe zu unterscheiden, da regulatorische Klarheit fehlt. Token-Emittenten werden auch Schwierigkeiten haben herauszufinden, ob ihre Vermögenswerte und damit verbundenen Aktivitäten unter bestehende Gesetze fallen. DeFi-Plattformen werden ebenfalls mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sein.

Wie unterscheidet sich der CLARITY Act vom GENIUS Act?

Es ist erwähnenswert, dass der CLARITY Act und der GENIUS Act unterschiedlich sind. Während sich der erste auf die Regulierung von Kryptowährungen konzentriert, befasst sich der letztere hauptsächlich mit der Regulierung von Stablecoins. Der GENIUS Act befasst sich mit den Regeln zur Ausgabe von Stablecoins, Reserven, Lizenzierung und Aufsicht. Berichten zufolge wurde er im Juli 2025 Gesetz geworden, und das Finanzministerium arbeitet derzeit an Regeln, die umgesetzt werden sollen.

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Was passiert als Nächstes mit dem CLARITY Act?

Bedeutsam ist, dass das derzeitige Stillstand des CLARITY Act nicht das Ende der US-Krypto-Regulierung bedeutet. Die Senatoren könnten die Verhandlungen weiterhin aufnehmen und angemessene Anpassungen am Gesetz vornehmen, um ihre Bedenken auszuräumen. Wenn die Argumente geklärt würden, könnten die Gesetzgeber möglicherweise auch das Gesetz genehmigen und es ermöglichen, verabschiedet zu werden.

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