- Das Weiße Haus sagt, dass die Fortschritte bei der Verabschiedung eines Krypto-Gesetzes bis zum 4. Juli andauern.
- Das H.R. 3633-Gesetz würde digitale Vermögenswerte definieren und Rollen der SEC und CFTC zuweisen.
- Mehrere gesetzliche Hürden bestehen, bevor ein Krypto-Gesetz die Frist am 4. Juli erfüllen kann.
Das Weiße Haus bleibt auf Kurs, um bis zum 4. Juli ein Gesetz zur Kryptomarktstruktur durchzusetzen, so ein nicht namentlich genannter Beamter des Weißen Hauses. Der Beamte sagte Berichten zufolge, die politischen Entscheidungsträger würden „jeden Tag große Fortschritte“ in Richtung der Frist machen.
Der Zeitplan entspricht früheren öffentlichen Äußerungen von Patrick Witt, Geschäftsführer des President’s Council of Advisors for Digital Assets. Witt hatte gesagt, das Weiße Haus ziele auf den 4. Juli für die Verabschiedung des CLARITY Act ab.
H.R. 3633 legt den Rahmen für digitale Vermögenswerte fest
Dokumente des Repräsentantenhauses beschreiben den Gesetzentwurf H.R. 3633 als einen Rahmen, der die Definitionen digitaler Vermögenswerte im Rahmen von Wertpapier- und Rohstoffgesetzen abdeckt.
Der Text fordert eine gemeinsame Regelung von SEC und CFTC sowie Schutz für Amerikaner, um Selbstbewahrung zu übernehmen und mit ihren eigenen digitalen Vermögenswerten zu handeln. Anfangs nahm die Dynamik zu, nachdem der Senatsausschuss für Banken am 14. Mai H.R. 3633 vorgelegt hatte.
Ausschussvorsitzender Tim Scott sagte, die parteiübergreifende Verteilung erfolge nach fast einem Jahr Verhandlungen. Die Abstimmung brachte jedoch Gesetze voran, die klarere Regeln für digitale Vermögenswerte schaffen sollte.
Stablecoin-Belohnungen und AML-Regeln prägen den Senatstext
Die Senatsversion fügt Bestimmungen über die Vermögensklassifizierung hinaus hinzu. Reuters berichtete, dass das Gesetz Belohnungen auf ungenutzte Stablecoin-Salden einschränken und einige transaktionsbasierte Belohnungen zulassen würde.
Das Gesetz würde auch digitale Rohstoffbörsen, Broker und Händler unter Verpflichtungen des Bank Secrecy Act stellen. Dazu gehören auch Anti-Geldwäsche-Regeln und Anforderungen zur Kundenidentifikation.
Der Text enthält eine Ausnahmegenehmigung für Fundraising für bestimmte Kryptounternehmen und einen Test, um festzustellen, wann DeFi-Plattformen ausreichend dezentralisiert sind. Es heißt außerdem, dass tokenisierte Wertpapiere weiterhin den Wertpapiergesetzen unterliegen.
Legislative Hürden drohen am 4. Juli Zeitplan
Bemerkenswert ist, dass das Ziel vom 4. Juli weiterhin herausfordernd ist, da das Gesetz zur Marktstruktur des Senats noch nicht finalisiert ist. Davis Wright Tremaine wies darauf hin, dass die Gesetzgeber zunächst den Entwurf mit dem Digital Commodity Intermediaries Act des Landwirtschaftsausschusses des Senats in Einklang bringen müssen, bevor sie eine endgültige Version des Senats vorschlagen.
Selbst nachdem ein endgültiger Senatsgesetzentwurf vorliegt, müsste er noch mit dem vom Repräsentantenhaus verabschiedeten CLARITY Act abgestimmt werden, bevor er Präsident Trump zur Unterschrift vorgelegt wird. Da wichtige politische Fragen noch diskutiert werden und die Gesetzgeber konkurrierende Prioritäten jonglieren, gibt es wenig Spielraum für Verzögerungen, wenn der Kongress hofft, das Ziel des Weißen Hauses vom 4. Juli zu erreichen.
Für Kryptounternehmen sind die Einsätze mit regulatorischer Sicherheit verbunden. Finanzminister Scott Bessent hat den Kongress zum Handeln aufgefordert und verweist auf klarere Regeln für digitale Vermögenswerte in Abu Dhabi und Singapur.
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