Fed richtet die Aufmerksamkeit auf die Inflation, während die Einstellungen im April die Zinssenkung lockern

Fed richtet die Aufmerksamkeit auf die Inflation, während die Einstellungen im April den Druck auf Zinssenkungen lockern

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Fed richtet die Aufmerksamkeit auf die Inflation, während die Einstellungen im April den Druck auf Zinssenkungen lockern
  • Starke Einstellungen im April senken die Erwartungen an kurzfristige Zinssenkungen der Federal Reserve.
  • Steigende Öl- und Schifffahrtskosten schüren Inflationsängste auf den weiteren US-Märkten.
  • Die Märkte erwarten nun, dass die Federal Reserve die Zinssätze bis Dezember stabil hält.

Beamte der Federal Reserve haben ihre Aufmerksamkeit wieder auf die Inflation gerichtet, nachdem neue Arbeitsdaten gezeigt haben, dass der US-Arbeitsmarkt trotz zunehmender geopolitischer und energiebezogener Belastungen stabil bleibt. Starke Einstellungszahlen im April stärkten das Vertrauen der Zentralbank, die Zinssätze unverändert zu halten, während Beamte die langfristigen Auswirkungen steigender Preise im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt und Handelsstörungen bewerten.

Die Stärke des Arbeitsmarktes verringert den Druck auf Zinssenkungen

Die US-Wirtschaft schuf im April 115.000 Arbeitsplätze, übertraf damit die Markterwartungen und verstärkte Anzeichen der Arbeitsmarktwiderstandsfähigkeit. Zudem wurden die Lohnzahlen im März auf 185.000 Arbeitsplätze nach oben korrigiert, was auf eine stärkere Beschäftigungsdynamik hinweist, als Analysten zunächst angenommen hatten. Die Arbeitslosenquote blieb stabil bei 4,3 %, während das Lohnwachstum weiterhin in gesundem Tempo anstieg.

Daher sehen politische Entscheidungsträger nun weniger Gründe, die Kreditkosten kurzfristig zu senken. Nick Timiraos, der weithin als aufmerksamer Beobachter der Ausrichtung der Federal Reserve Politik gilt , stellte fest, dass die Bedenken hinsichtlich der Schwäche des Arbeitsmarktes in den letzten Monaten weitgehend abgeklungen sind. Stattdessen dominieren Inflationsrisiken nun die politischen Diskussionen.

Fed-Beamte halten den Leitzins derzeit zwischen 3,5 % und 3,75 %. Darüber hinaus stützen aktuelle Wirtschaftsdaten das Argument für eine Verlängerung der aktuellen Pause der monetären Lockerung.

Inflationsrisiken verschärfen sich nach dem Iran-Konflikt

Energiemärkte sind für politische Entscheidungsträger zu einem großen Anliegen geworden, seit Spannungen im Nahen Osten die globalen Lieferketten gestört haben. Die Schließung der Straße von Hormus trieb die Transport- und Schifffahrtskosten drastisch an. Außerdem stiegen die Benzinpreise auf durchschnittlich 4,55 Dollar pro Gallone, verglichen mit etwa 3 Dollar vor der Eskalation des Konflikts.

Die Federal Reserve Bank of New York berichtete ebenfalls, dass der Druck in der Lieferkette den höchsten Stand seit Juli 2022 erreicht hat. Daher befürchten die Verantwortlichen, dass sich umfassendere Preiserhöhungen auf den gesamten Dienstleistungssektor ausbreiten und einen anhaltenderen Inflationszyklus erzeugen könnten.

Mehrere Beamte der Federal Reserve befürworten nun einen neutraleren politischen Ansatz. Beth Hammack, Präsidentin der Cleveland Fed, argumentierte kürzlich, dass politische Entscheidungsträger keine zu aggressiven Zinssenkungen oder Zinserhöhungen signalisieren sollten, solange die Unsicherheit hoch bleibt.

Die politische Debatte intensiviert sich vor dem Führungswechsel

Die Inflationsdebatte beginnt, während Kevin Warsh sich der Senatsbestätigung nähert, um Jerome Powell als Vorsitzender der Federal Reserve zu ersetzen. Warsh unterstützte zuvor niedrigere Zinssätze. Allerdings haben robuste Einstellungsdaten und steigende Energiepreise diese Lage verkompliziert.

Unterdessen plant Powell, bis 2028 im Federal Reserve Board zu bleiben und möglicherweise auch nach dem Ende seines Vorsitzes zukünftige politische Debatten zu beeinflussen. Darüber hinaus sind die Spaltungen innerhalb der Zentralbank nach jüngsten Meinungsverschiedenheiten unter den regionalen Fed-Präsidenten deutlicher geworden.

Die Markterwartungen spiegeln nun die sich verändernde Aussicht wider. Laut CME-Daten von FedWatch erwarten Händler eine Wahrscheinlichkeit von 74,1 %, dass die Federal Reserve die Zinsen bis Dezember unverändert belässt. Daher glauben Anleger zunehmend, dass Inflationsdaten den nächsten großen politischen Schritt der Fed bestimmen werden.

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