Warren richtet sich gegen Großvaterklausel im CLARITY Act und wichtige Münzen auf dem Spiel

Warren richtet sich gegen Großvaterklausel im CLARITY Act und wichtige Münzen auf dem Spiel

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Warren richtet sich gegen Großvaterklausel im CLARITY Act und wichtige Münzen auf dem Spiel
  • Elizabeth Warren reichte eine Änderung ein, um die Großvaterklausel des CLARITY Act aufzuheben.
  • XRP, Solana, Litecoin, Hedera, DOGE und Chainlink könnten ihren automatischen Warenstatus verlieren.
  • XRP könnte die größten Auswirkungen haben, da Ripples Bestände die vorgeschlagenen Grenzen überschreiten könnten.

Senatorin Elizabeth Warren hat mehr als 40 Änderungen am CLARITY Act eingereicht, bevor der Senatsausschuss für Banken am Donnerstag aufwertet wird.

Eine Änderung richtet sich auf einen Abschnitt des Gesetzes, der bestimmte Krypto-Vermögenswerte automatisch als Rohstoffe klassifizieren würde, sofern sie bereits bis zum 1. Januar 2026 einen US-gelisteten Spot-ETF oder ETP unterstützen.

Der Vorschlag bringt nun mehrere Large-Cap-Token wieder in regulatorische Unsicherheit. An die Klausel gebundene Token gehören XRP, Solana, Litecoin, Hedera, Dogecoin und Chainlink.

Nach dem aktuellen Entwurf des CLARITY Act könnten diese Vermögenswerte den Dezentralisierungstest der „reifen Blockchain“ des Gesetzes umgehen, wenn sie unter die ETF-Ausnahmeregelung fallen. Warrens Änderung würde diese Abkürzung entfernen.

XRP erleidet den größten Schlag

Der größte Einfluss könnte laut Crypto Sensei auf XRP fallen. Ohne die Großvaterklausel müsste XRP unter denselben Dezentralisierungsrahmen wie andere Blockchain-Netzwerke fallen.

Der Prozess würde wahrscheinlich die Verteilung der Validatoren, die Governance-Struktur, die Konzentration von Token-Besitz und Ripples Kontrolle über das Angebot untersuchen.

Aktuelle Diskussionen über das Gesetz deuten auf eine Schwelle hin, bei der verbundene Unternehmen nicht mehr als 20 % des Token-Angebots zur Dezentralisierung kontrollieren dürfen.

Ripple kontrolliert Berichten zufolge etwa 32 bis 33 Milliarden XRP im Treuhandkonto und weitere 5 Milliarden XRP, die an On-Demand-Liquiditätsoperationen gebunden sind. Ripple-Mitbegründer Chris Larson hält Berichten zufolge ebenfalls rund 2 Milliarden XRP. Das könnte problematisch werden, falls die ETF-Ausnahme verschwindet.

Marktbeobachter sagen, dass Ripple möglicherweise die Beteiligungen erheblich reduzieren muss, um die Dezentralisierungsstandards im Rahmen des vorgeschlagenen Rahmens zu erfüllen. Schätzungen, die auf den Kryptomärkten im Umlauf sind, deuten darauf hin, dass 18 bis 20 Milliarden XRP letztlich umverteilt werden müssten, wenn strenge Angebotsschwellenwerte durchgesetzt werden.

Senatsaufwärtsarbeit wird zu einem regulatorischen Kampf

Der Bankenausschuss des Senats beginnt am Donnerstag um 10:30 Uhr mit der Bearbeitung des CLARITY Act. EST. Mehr als 100 Änderungen wurden bereits eingereicht.

Das Gesetz ist zu einem Schlachtfeld zwischen Krypto-Firmen geworden, die klare bundesstaatliche Regeln suchen, und Bankgruppen, die strengere Beschränkungen für Stablecoins, Renditeprodukte und Zugang zu Krypto-Banking-Produkten fordern.

Warrens Änderungen beinhalten auch einen Vorschlag, der die Federal Reserve daran hindert, Masterkonten an Krypto-Firmen zu vergeben. Zu den Unternehmen, die mit dieser Debatte verbunden sind, gehören Ripple, Circle, Anchorage Digital, Custodia Bank und Kraken.

Gleichzeitig reichten die Senatoren Jack Reed und Tina Smith Änderungsanträge ein, die sich auf Stablecoin-Yield-Produkte abzielen. Bankgruppen haben Berichten zufolge mehr als 8.000 Briefe an Senatsbüros geschickt, in denen sie die Gesetzgeber dazu drängen, die Regeln für Krypto-Belohnungsprogramme, die Bankzinskonten ähneln, zu verschärfen.

Eine weitere Änderung von Reed würde es verbieten, Krypto-Vermögenswerte, einschließlich Bitcoin und XRP, als gesetzliches Zahlungsmittel oder für Steuerzahlungen zu verwenden.

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