Warsh signalisiert längere Zinsen, während die Fed den Benchmark anhebt

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Warsh signalisiert längere Zinsen, während die Fed den Benchmark anhebt
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  • Die Fed stimmt mit 12 zu 0 für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte, da die Inflation über ihrem 2%-PCE-Ziel bleibt.
  • Starke Arbeitsplätze und Ausgabenunterstützung straffen sich, da die Jahresendprognose 4,1 % erreicht
  • Staatsanleihenrenditen und der Dollar steigen nach der Fed-Erhöhung, was Aktien und Kryptowährungen unter Druck setzt.

Der Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, signalisierte, dass die Zinsen länger höher bleiben könnten, nachdem die politischen Entscheidungsträger einstimmig eine Erhöhung um einen Viertelpunkt genehmigt hatten und auf anhaltende Inflation trotz einer starken US-Wirtschaft verwies. Die Entscheidung vom 16. September hob die Leitspanne auf 3,75 % bis 4,00 %, während aktualisierte Prognosen eine weitere Erhöhung vor Jahresende in Gang setzten.

Starke Wirtschaft unterstützt Zinserhöhung

der Fed Das Federal Open Market Committee stimmte mit 12 zu 0 für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte, was die erste Erhöhung seit Juli 2023 darstellt. Die Inflation liegt weiterhin über dem Ziel der Fed für persönliche Konsumausgaben von 2 %.

Warsh verwies auf einen starken Arbeitsmarkt, heißere als erwartete Verbraucher- und Produzentenpreisdaten sowie eine erneute geopolitische Eskalation als Gründe für die Entscheidung. Unterdessen stärkten widerstandsfähige Inlandsausgaben und gesunde Kreditströme die zugrundeliegende Stärke der Wirtschaft.

Diese Bedingungen beeinflussten auch seine Einschätzung der Geldpolitik. Warsh sagte, er sei „unter Druck gesetzt“, die Finanzbedingungen als restriktiv zu bezeichnen, und fügte hinzu, dass die Beamten diese Ansicht weitgehend teilten. Er beschrieb den Schritt als Beseitigung einiger Anpassungen.

Die Prognosen für September spiegelten diese Widerstandsfähigkeit wider. Die Verantwortlichen erhöhten ihre Wachstumsprognose für 2026 von 2,2 % auf 2,3 % und senkten ihre Arbeitslosenquote von 4,3 % auf 4,1 %.

Eine weitere Zinserhöhung bleibt vor

diesem Hintergrund möglich: Die mittlere Jahresendprognose stieg auf 4,1 %, was mit einem weiteren Viertelpunktanstieg auf 4,00 % bis 4,25 % übereinstimmt.

Die Prognose entspricht jedoch den Erwartungen der politischen Entscheidungsträger, nicht einer Verpflichtung zum Handeln. Warsh gab keine persönlichen Hinweise zu weiteren Erhöhungen und betonte wirtschaftliche Trends gegenüber Einzeldatenveröffentlichungen.

Die Verantwortlichen erhöhten zudem ihre PCE-Inflationsprognose für 2026 von 3,6 % auf 3,7 %. Ihre Prognosen zeigten erst 2029 eine vollständige Rückkehr der Inflation auf das 2%-Ziel.

Preisstabilität hat Priorität

Warsh räumte ein, dass die Fed die Lebensmittel- oder Ölpreise nicht direkt kontrollieren kann. Stattdessen sagte er, die Politik könne verhindern, dass sich diese Erhöhungen auf die gesamte Wirtschaft ausbreiten.

Diese Unterscheidung prägte seine Reaktion auf Präsident Donald Trumps Bestreben für niedrigere Zinsen. Warsh betonte, dass Preisstabilität das Ziel bliebe und sagte, einkommensschwächere Amerikaner profitieren am meisten von stabilen Preisen. „Die einfache Tatsache ist, dass die Inflation zu hoch ist und das schon zu lange“, sagte er.

Renditen und Dollar steigen, während Risikovermögen kämpfen

Nach der Entscheidung erreichte die Rendite der zweijährigen Staatsanleihen 4,74 %, während der Dollar gegenüber den Hauptwährungen etwa 0,7 % stärkte. Aktien standen unter Druck, und die Kryptomärkte wurden liquidiert.

Warsh verband auch höhere Staatsanleihenrenditen teilweise mit dem Wettbewerb um Kapital zwischen staatlichen Kreditnehmern und Hyperscalern, wobei festgestellt wurde, dass die Renditen wirtschaftliche Stärke widerspiegeln.

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