- Galaxy verzeichnete einen Verlust von 216 Millionen US-Dollar, da die Kryptopreise um etwa 20 % fielen und die Bewertungen erreichten.
- Starke Liquidität mit Aktien von 2,8 Milliarden US-Dollar und Rückkäufen signalisierte einen langfristigen Vertrauensausblick.
- Der Wechsel des Helios-Rechenzentrums zu Umsatz, und eine Kapazität von 1,6 GW markiert eine wichtige Wachstumsphase.
Galaxy Digital meldete für das erste Quartal 2026 einen Nettoverlust von 216 Millionen US-Dollar, da schwächere Kryptowährungspreise die Anlagepositionen belasteten und die Bilanzwerte sanken. Das Unternehmen brachte den Verlust in Verbindung mit einem breiten Rückgang des digitalen Vermögensmarktes von etwa 20 % im Quartal, was zudem die Gesamtvermögenswerte auf etwa 10 Milliarden US-Dollar senkte.
Das Management verwies jedoch auf widerstandsfähige operative Segmente, anhaltende Kapitalstärke und den Beginn der Umsatzgenerierung im Helios-Rechenzentrum als Anzeichen dafür, dass das Geschäft in eine neue Phase eintritt.
Trotz des vierteljährlichen Verlusts beendete Galaxy den März mit 2,8 Milliarden US-Dollar an Eigenkapital und 2,6 Milliarden US-Dollar in Bargeld und Stablecoins. Diese Reserven halfen dabei, Aktienrückkäufe, den laufenden Infrastrukturausbau und strategische Wachstumsinitiativen zu unterstützen. Darüber hinaus kaufte das Unternehmen 3,2 Millionen Aktien für 65 Millionen US-Dollar zurück, was auch in einer volatilen Phase Vertrauen in den langfristigen Wert signalisiert.
Das Geschäft mit digitalen Vermögenswerten zeigt Stabilität
Die Handels- und Vermögensverwaltungsgeschäfte von Galaxy blieben trotz schwächerer Marktbedingungen relativ stabil. Digitale Vermögenswerte erzielten einen bereinigten Bruttogewinn von 49 Millionen US-Dollar, während das Handelsvolumen trotz Rückgang der breiteren Branchenaktivitäten stabil blieb. Diese Entwicklung deutete darauf hin, dass das Unternehmen Marktanteile behielt, während die Konkurrenten schwächeren Bedingungen erlebten.
Außerdem sank das durchschnittliche Kreditportfolio von Galaxy um 20 % auf 1,4 Milliarden US-Dollar, da die Kunden ihre Verschuldung reduzierten. Allerdings stieg die Zahl der Handels-Gegenparteien, was auf eine breitere Kundenbindung hinweist. Die Vermögensverwaltung erzielte zudem 69 Millionen Dollar an Nettozuflüssen, obwohl fallende Token-Preise die verwalteten Vermögenswerte auf etwa 5 Milliarden Dollar reduzierten.
Bemerkenswert ist, dass Galaxy weiterhin über traditionelle Krypto-Dienste hinaus expandierte. Das Unternehmen teilte mit, dass BlackRock Galaxy nach Ende des Quartals als genehmigten Validator für den iShares Staked Ethereum Trust ETF ausgewählt habe.
Dieser Schritt könnte Galaxy in institutionellen Staking-Dienstleistungen stärken. Darüber hinaus wird erwartet, dass Anfang Mai ein auf Fintech fokussierter Hedgefonds gestartet wird, der einen weiteren Wachstumskanal eröffnet.
Helios Data Center wird zu einem neuen Einnahmetreiber
Investoren konzentrierten sich auch auf das Helios-Rechenzentrum von Galaxy in Texas, wo im April die erste Data Hall an CoreWeave geliefert wurde. Dieser Meilenstein verlagerte das Projekt vom Bau zu einem umsatzgenerierenden Betrieb. Daher erwartet Galaxy, dass die Einnahmen der Rechenzentren im zweiten Quartal steigen werden.
Das Unternehmen erhielt außerdem die Genehmigung für eine zusätzliche Leistung von 830 Megawatt, womit die genehmigte Gesamtkapazität von Helios auf mehr als 1,6 Gigawatt angehoben wurde. Das Management treibt die Entwicklung der Phase II weiter voran und sucht gleichzeitig Mieter für zusätzliche Kapazitäten. Galaxy schätzt, dass der CoreWeave-Pachtvertrag im Laufe der Zeit mehr als eine Milliarde US-Dollar durchschnittlichen Jahresumsatz generieren könnte.
Bilanzdruck auf langfristige Expansion
Die Treasury- und Unternehmensaktivitäten blieben aufgrund unrealisierter Verluste im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten und Investitionen der größte Bremsen für die Ergebnisse. Die digitalen Vermögenswerte und Investitionen sind im Vergleich zum Vorjahr um 19 % gesunken. Allerdings verbesserten sich die bereinigten EBITDA-Verluste im Vergleich zum Vorjahr deutlich, was auf strengere Kostenkontrollen zurückzuführen ist.
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