Gold-Exposition erreicht 32-Jahres-Hoch, während Banken und Investoren einsteigen

Gold-Exposition erreicht 32-Jahres-Hoch, während Zentralbanken und Investoren sich einmischen

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Gold-Exposition erreicht 32-Jahres-Hoch, während Zentralbanken und Investoren sich einmischen
  • Die Goldreserven der Zentralbanken stiegen 2025 auf 26,6 % der Gesamtreserven, das höchste Niveau seit 1993.
  • Die Goldanteilung privater Investoren erreichte 2,7 %, den höchsten Portfolioanteil seit 1984.
  • Japans Goldexporte erreichten 25,5 Milliarden US-Dollar, während die Nettoexporte im Geschäftsjahr 2025 200 Tonnen überstiegen

Die Gold-Exposition ist auf den höchsten Stand seit 32 Jahren gestiegen, da Zentralbanken und private Investoren ihre Allokationen in harte Vermögenswerte erhöhen. Der Wandel spiegelt die wachsende Nachfrage nach Reservendiversifikation, Inflationsschutz und Vermögenswerten wider, die weniger an Währungsrisiken gebunden sind.

Der Wandel beschränkt sich jedoch nicht mehr nur auf Zentralbanken. Neue Allokationsdaten, Japans Rekordexportzahlen und ein starkes Futures-Diagramm deuten alle auf eine größere Nachfrage nach harten Vermögenswerten hin.

Zentralbanken und Investoren heben die Goldallokationen auf Jahrzehnthochs

Laut The Kobeissi Letter stiegen die Goldreserven der Zentralbanken im Jahr 2025 auf 26,6 % der Gesamtreserven. Das war der höchste Anteil seit 1993. Die Zahl ist seit 2013 um 17 Prozentpunkte gestiegen.

Daher markiert dieser Schritt eine deutliche Abkehr gegenüber der Zeit, in der viele Reservemanager US-Dollar-Vermögenswerte und Staatsanleihen bevorzugten. Auch private Investoren erhöhten das Risiko. Kobeissi sagte, dass die Goldallokation privater Investoren im vergangenen Jahr 2,7 % der gesamten Portfolios erreicht habe.

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Das war das höchste Niveau seit 1984. Die Aktie hat sich in fünf Jahren mehr als verdoppelt, was zeigt, dass die Nachfrage über die offiziellen Käufer hinaus ausgeweitet ist. Die Daten des World Gold Council unterstützen ebenfalls die umfassendere Verschiebung der Reserven.

Seine Datenbank, zusammengestellt aus IMF International Financial Statistics, verfolgt die gemeldeten Bestände nach Ländern. Die Umfrage der Zentralbank des Rates von 2025 ergab, dass 95 % der Befragten erwarteten, dass die globalen offiziellen Reserven in den nächsten 12 Monaten steigen werden. Weitere 43 % erwarteten, dass ihre eigene Zentralbank mehr hinzufügen würde.

Japans 200-Tonnen-Goldexportlücke signalisiert enge physische Strömungen

Japan fügte der Geschichte durch dokumentierte physische Bewegungen eine weitere Ebene hinzu. Kobeissi sagte, Japans Exporte seien im Geschäftsjahr 2025, das im März 2026 endete, um 35,6 % im Jahresvergleich gestiegen. Zudem erreichten die Exporte etwa 25,5 Milliarden US-Dollar, den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1988.

Der durchschnittliche Exportpreis stieg im Jahresvergleich um 48,7 % auf einen Rekord von 117.400 US-Dollar pro Kilogramm. Kobeissi brachte den Anstieg mit dem Anstieg der Weltmarktpreise in Verbindung. Auch die Importe stiegen stark. Japans Importe stiegen im Jahresvergleich um 120 % auf etwa 1,1 Milliarden US-Dollar – der höchste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen.

Trotz dieses Anstiegs exportierte das Land im Geschäftsjahr 2025 mehr als 200 Tonnen über den Importen. Der Nettoexportwert erreichte etwa 24,4 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 37,9 % im Jahresvergleich.

Die japanische Inlandsproduktion ist laut Finanzministerium zu gering, um das Exportwachstum zu erklären. Das Ministerium erklärte, die Zahlen deuten auf Abflüsse von zuvor geschmuggeltem Barren hin.

Gold hält einen einjährigen Aufwärtstrend trotz Rückgang von Rekordhochs

Ein separates Skalarfelddiagramm zeigt, dass Futures einen starken einjährigen Aufwärtstrend beibehalten haben. Die täglichen Schlusskurse von GC=F stiegen von etwa 3.317 US-Dollar pro Unze auf rund 4.550 US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von etwa 37 % im vergangenen Jahr.


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Das Diagramm zeigt außerdem einen Höchststand nahe 5.318 $ vor dem jüngsten Rückschritt. Die Bewegung verlief nicht reibungslos, aber die breitere Richtung bleibt nach oben, wobei der jüngste Einbruch unter 4.400 $ als vorübergehend beschrieben wird.

Die bereitgestellten Chartniveaus platzierten Unterstützung oberhalb dieser Zone. Andererseits wurde kurzfristiger Widerstand bei 4.600 US-Dollar festgestellt, gefolgt vom vorherigen Hoch von etwa 5.000 US-Dollar.

Zusammen zeigen die Nachfrage der Zentralbanken, Veränderungen in privaten Portfolios und Japans ungewöhnliche Nettoexporte eine breitere Rotation der harten Vermögenswerte. Die Daten zeigen außerdem, dass das physische Angebot in Richtung Märkte geht, in denen die Nachfrage am stärksten zu sein scheint.

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