- Eine von Noah Doe und zwei LLCs aus Wyoming eingereichte Klage in New York fordert den Besitz von 39.069 ruhenden Bitcoin-Wallets.
- Die Kläger behaupten, dass die ruhenden Bitcoin-Wallets rechtlich „verlassenes“ Eigentum waren, das sie gefunden haben.
- Der Fall wirft Fragen zur Anwendung traditioneller Gesetze zum verlorenen Eigentum auf Kryptowährungen auf.
Am 1. Mai 2026 reichten „Noah Doe“ und zwei Wyoming Limited Liability Companies (LLCs) eine Klage in New York ein, in der sie gerichtlich angeordneten Besitz von 39.069 ruhenden Bitcoin-(BTC)-Adressen mit etwa 3,79 Millionen BTC fordern, darunter frühe Miner-Adressen und Satoshi Nakamoto.
Die Kläger argumentieren, dass die ruhenden Bitcoin-Adressen nach staatlichem Recht als verlassenes Eigentum gelten, nachdem sie sie bei der New Yorker Polizei (NYPD) gemeldet und On-Chain-Pressemitteilungen herausgegeben hatten.
New Yorker Klage fordert den Besitz von 39.069 ruhenden BTC-Adressen
Quellen zufolge reichte eine Person, die das Pseudonym Noah Doe verwendete, zusammen mit zwei Wyoming LLCs (ABC Company und XYZ Company) eine 901-seitige Klage vor einem Gericht in New York ein, die ihnen den Besitz von 39.069 ruhenden BTC-Adressen zusprach, die zusammen etwa 3,7 Millionen BTC halten.
Die in der Klage genannten Adressen umfassen frühe Wallets aus der Miner-Ära, Adressen, die dem Bitcoin-Schöpfer Satoshi Nakamoto zugeschrieben werden, wie etwa die, die mit „12c6D“ beginnt, und die Adresse „1Feex“, die mit dem Mt. Gox-Hacker verbunden ist. Die Klage wird gegen „John Does“ als unbekannte Inhaber dieser 39.069 Adressen eingereicht.
Die Kläger behaupten, dass ruhende BTC ein „verlassenes“ Eigentum sei
Die Kläger argumentieren, dass die ruhenden Bitcoin-Adressen rechtlich „verlassenes“ Eigentum darstellen, das sie gefunden haben. Sie behaupten, diese Geldbörsen seien „beschlagnahmbares Eigentum, ähnlich traditionellen Bankkonten“ nach dem New Yorker Gesetz zum verlorenen Vermögen, da die Adressen jahrelang inaktiv geblieben sind, kein identifizierbarer Eigentümer die Gelder bewegt hat, und sie als verloren oder verlassen behandelt werden sollten.
Um ihren Anspruch zu untermauern, meldeten sie das gefundene Eigentum der NYPD und schickten rechtliche Hinweise an die entsprechenden gehashten öffentlichen Schlüssel im Pay-to-Public-Key-Hash (P2PKH)-Format, bevor sie die Klage einreichten.
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Umfassendere Auswirkungen auf Krypto-Besitz und Eigentumsrechte
Die Klage prüft, wie das Eigentumsrecht auf inaktive Kryptowährungen angewendet wird, sieht sich jedoch erheblichen praktischen und rechtlichen Herausforderungen gegenüber. Experten weisen darauf hin, dass selbst wenn ein New Yorker Gericht den Kläger das Eigentum an den 39.069 ruhenden BTC-Adressen zuspricht, eine solche Entscheidung weitgehend symbolisch wäre.
Das Bitcoin-Netzwerk hat keinen Mechanismus, um Gelder ohne die ursprünglichen privaten Schlüssel neu zuzuweisen. Eine gerichtliche Anordnung konnte nur in dem engen Fall durchgesetzt werden, in dem die Münzen von einem regulierten Verwahrer oder Börse gehalten werden, in welchem Fall das Gericht diesen Vermittler zum Handeln zwingen könnte.
Darüber hinaus stellen Analysten fest, dass Ruhezustand nach New Yorker Recht nicht gleichbedeutend mit rechtlicher Aufgabe ist. Viele dieser Münzen gehören Personen, die ihre Schlüssel verloren haben, verstorben sind oder langfristige Inhaber sind, die keine Geschäfte getätigt haben. Die rechtlichen Mitteilungen der Kläger wurden ebenfalls an P2PKH-Adressen gesendet, während die meisten der Zielsalden in älteren Pay-to-Public-Key (P2PK)-Ausgaben liegen, was Fragen zur Angemessenheit der Benachrichtigung aufwirft.
Daher könnte das Ergebnis der Klage klarere Regelungen für nicht beanspruchte digitale Vermögenswerte hervorrufen, obwohl die Durchsetzbarkeit weiterhin fraglich bleibt. Erfolg könnte Präzedenzfälle für ähnliche Fälle schaffen, während das Scheitern die Unveränderlichkeit des Blockchain-Besitzes verstärken würde.
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