ZachXBT warnt, dass HTX-Sanktionen die Krypto-Nachverfolgung beeinträchtigen – Coin Edition

ZachXBT warnt, dass HTX-Sanktionen die Krypto-Nachverfolgung beeinträchtigen

Last Updated:
ZachXBT warnt, dass HTX-Sanktionen die Krypto-Nachverfolgung beeinträchtigen
  • ZachXBT sagt, dass die britischen Sanktionen gegen HTX Compliance-Probleme verursachen und Fehlalarme erhöhen.
  • Kritiker argumentieren, dass HTX-bezogene Transaktionsprüfungen legitime Kryptonutzer unfair beeinträchtigen könnten.
  • Branchenstimmen warnen, dass weitreichende Sanktionen Blockchain-Tracing- und Risikobewertungsinstrumente schwächen könnten.

Die britischen Sanktionen gegen HTX und Huobi Global S.A. haben Kritik des Blockchain-Ermittlers ZachXBT hervorgerufen, der sagt, dass sie die Kontrollen der Krypto-Compliance erschweren.

In Beiträgen auf X erklärte ZachXBT, dass die Sanktionen zu einer umfassenderen „Adressverunreinigung“ bei Transaktionen im Zusammenhang mit HTX geführt hätten, was es für Compliance-Tools erschwert, legitime Aktivitäten von potenziell illegalen Flows zu trennen und die Wahrscheinlichkeit von Fehlalarmen erhöht.

Er fügte hinzu, dass sich frühere Sanktionen oft auf Plattformen konzentrierten, die mit höheren Niveaus krimineller Aktivitäten verbunden sind, während HTX eine große Einzelhandelsnutzerbasis in Asien hat. Er sagte, der derzeitige Ansatz könnte daher auch mehr gewöhnliche Nutzer zusammen mit risikoreicheren Aktivitäten betreffen.

ZachXBT-Fragen zur Genauigkeit der Einhaltung

In seinem Beitrag erklärte ZachXBT: „Die jüngsten britischen Krypto-Sanktionen scheinen etwas übertrieben zu sein.“ Er fügte hinzu, dass HTX-bezogene Adressbeeinträchtigung für Blockchain-Untersuchungen „katastrophal“ geworden sei.

ZachXBT erklärte außerdem, dass Sanktionsexposition zu einem weniger zuverlässigen Risikosignal für Compliance-Systeme wird. Er argumentierte, dass es für Instrumente zunehmend schwierig wird, zwischen Transaktionen zu unterscheiden, die vor und nach Einführung der Sanktionen stattgefunden haben.

Er fügte hinzu, dass infolgedessen einige Ermittler möglicherweise weniger Wert auf sanktionsbezogene Bezeichnungen bei der Risikobewertung legen. Er sagte, dies könnte deren Nützlichkeit als Werkzeug zur Nachverfolgung potenziell illegaler Aktivitäten verringern.

ZachXBT kritisierte außerdem die britischen Behörden dafür, dass sie angeblich größere Bedrohungen übersehen hätten. Er erklärte: „Inzwischen habe ich einen legitimen Geldwäschefall von 1,25 Milliarden Dollar durch einen illegalen Akteur, den das Vereinigte Königreich komplett nicht aufdecken konnte.“

Verwandt: Ungarn schafft strafrechtliche Sanktionen für Krypto-Dienstleistungen ab

Branchenstimmen äußern ähnliche Bedenken

Die Debatte verschärfte sich, nachdem der Krypto-Swap-Dienst FixedFloat seine Compliance-Regeln aktualisierte und warnte, dass Mittel, die mit HTX verknüpft sind, zusätzlichen Verifikationsprüfungen unterliegen würden.

Mehrere Branchenvertreter haben seitdem die Auswirkungen der britischen Krypto-Sanktionen auf Compliance-Systeme kritisiert. Entwickler Riccardo Spagni sagte auf X, dass „britische Vorschriften im Allgemeinen völlig fehl am Platz und fehlgeleitet erscheinen“, während der On-Chain-Analyst Specter sagte, dass Screening-Tools oft alle HTX-bezogenen Transaktionen gleich behandeln, was das Risiko erhöht, dass legitime Nutzer mit Einschränkungen konfrontiert sind.

Auch der Sicherheitsforscher Tay äußerte Bedenken und argumentierte, dass die Sanktionen die Bemühungen zur Nachverfolgung gestohlener Gelder untergraben könnten und gewöhnliche Nutzer stärker betreffen könnten als die vorgesehenen Ziele.

Umfassendere Debatte über Krypto-Überwachung

Die Sanktionsausteilung und die Einhaltung gehen auch über HTX hinaus, wobei ZachXBT Börsen, Regulierungsbehörden und Compliance-Unternehmen oft wegen ihrer langsamen Reaktion und inkonsistenten Durchsetzung scharf kritisiert.

Die Diskussion zeigt die aktuellen Schwierigkeiten innerhalb der Kryptowährung bezüglich des angemessenen Maßes an Kontrolle. Während die Regulierungsbehörden eine engere Aufsicht über Transaktionen fordern, argumentieren einige Ermittler sowie Datenschutzaktivisten, dass durch die Durchsetzung zu viel Lärm entstehen könnte.

Verwandt: Yuga Labs CEO rettet 68 NFTs vor einem Exploit des Flooring-Protokolls

Disclaimer: The information presented in this article is for informational and educational purposes only. The article does not constitute financial advice or advice of any kind. Coin Edition is not responsible for any losses incurred as a result of the utilization of content, products, or services mentioned. Readers are advised to exercise caution before taking any action related to the company.