Charles Hoskinson warnt, dass der Clarity Act das Wachstum neuer Kryptowährungen einschränken könnte

Charles Hoskinson warnt, dass der Clarity Act das Wachstum neuer Kryptowährungen einschränken könnte

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Charles Hoskinson warnt, dass der Clarity Act das Wachstum neuer Kryptowährungen einschränken könnte
  • Der Clarity Act könnte Bitcoin begünstigen und das Wachstum neuer Blockchain-Projekte einschränken.
  • Neue Protokolle könnten mit Liquidität, Börsennotierungen und Dezentralisierungsanforderungen zu kämpfen haben.
  • Veraltete Gesetze und strengere Durchsetzung könnten die Entwicklungswege für Kryptowährungen grundlegend verändern.

Charles Hoskinson hat Bedenken geäußert, dass der vorgeschlagene Clarity Act in den Vereinigten Staaten die Entwicklung neuer Blockchain-Projekte einschränken könnte. In einem Interview in der Crypto Coin Show argumentierte Hoskinson, dass die Gesetzgebung zwar Klarheit für etablierte Netzwerke schaffen könnte, aber strukturelle Hürden für neue Protokolle schaffen könnte, die auf dem US-Markt wachsen wollen.

Die Regulierungsstruktur könnte etablierte Netzwerke begünstigen

Laut Hoskinson könnte der aktuelle Entwurf des Clarity Act Netzwerken zugutekommen, die bereits als ausgereift gelten, darunter Bitcoin, Ethereum, XRP und Cardano. Er erklärte jedoch, dass neuere Projekte Schwierigkeiten haben könnten, die Anforderungen für ähnliche Klassifizierungen zu erfüllen.

Er erklärte , dass Frühphasennetzwerke Schwierigkeiten beim Zugang zu Liquidität, dem Aufbau dezentraler Eigentumsverhältnisse und der Sicherung von Börsennotierungen im Rahmen des vorgeschlagenen Rahmens konfrontieren könnten. Ohne diese Elemente, so sagte er, würden Projekten kein praktischer Weg zum Übergang in den anerkannten Status der „reifen Blockchain“ fehlen.

Hoskinson wies auch auf die Rolle regulatorischer Unklarheit beim frühen Wachstum großer Blockchain-Netzwerke hin. Er wies darauf hin, dass dieses Umfeld es den Projekten ermöglichte, Gemeinschaftsunterstützung zu entwickeln und Eigentum zu verteilen, bevor sie einer strengeren Aufsicht unterliegen. Im Gegensatz dazu schlug er vor, dass die Entfernung dieser Klarheit die Fähigkeit neuer Marktteilnehmer einschränken könnte, unter denselben Bedingungen zu skalieren.

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Der Gründer von Cardano hob hervor, was er als veralteten Rechtsrahmen für digitale Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten bezeichnete. Er verwies auf die Abhängigkeit von Definitionen, die in der Gesetzgebung von 1933 basieren, und argumentierte, dass diese Kategorien nicht mit dezentralen Technologien übereinstimmen.

Hoskinson schlug die Einführung einer eigenen Klassifikation für dezentrale digitale Vermögenswerte vor, die maßgeschneiderte Compliance- und Offenlegungspflichten umfassen sollte. Er erklärte, dass ein solcher Rahmen einen wichtigen Teil der laufenden regulatorischen Streitigkeiten im Bereich der dezentralen Finanzen angehen könnte.

Er warnte außerdem, dass klarere gesetzliche Definitionen die Durchsetzungsbefugnisse erweitern könnten. Seiner Ansicht nach könnten Regulierungsbehörden zusätzliche Instrumente erhalten, um neue Projekte unter strengere Kategorien zu klassifizieren, was möglicherweise ihre Fähigkeit zum Betrieb oder zur Anziehung von Investitionen einschränken könnte.

Privatsphäre und Identität als Schlüsselkomponenten

Über die regulatorische Struktur hinaus wies Hoskinson auf die Bedeutung von Datenschutz- und Identitätssystemen innerhalb der Blockchain-Infrastruktur hin. Er beschrieb ein Modell, das auf selbstsouveräner Identität und Zero-Knowledge-Beweisen basiert, das es Nutzern ermöglicht, bestimmte Attribute zu verifizieren, ohne vollständige persönliche Daten preiszugeben.

Er sagte, dieser Ansatz könne die Einhaltung regulatorischer Anforderungen ermöglichen und gleichzeitig die Privatsphäre der Nutzer wahren. Beispiele waren die Überprüfung des Zuständigkeitsstatus oder der Zugangsdaten ohne die Offenlegung sensibler Informationen.

Hoskinson brachte diese Konzepte mit breiteren technologischen Entwicklungen in Verbindung und erklärte, dass kryptografische Verifikationssysteme mit der Weiterentwicklung digitaler Interaktionen, einschließlich solcher, die automatisierte Agenten einbeziehen, immer wichtiger werden könnten.


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