Fed-Sitzung am Mittwoch setzt die Märkte in Alarmbereitschaft: Was zu erwarten ist

Die Sitzung der Federal Reserve am Mittwoch versetzt die Märkte in Alarmbereitschaft: Was zu erwarten ist

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Fed-Sitzung am Mittwoch setzt die Märkte in Alarmbereitschaft: Was zu erwarten ist
  • Die Fed-Pause scheint eingepreist zu sein, aber Powells Ton könnte die Renditen, den Dollar, Aktien und Bitcoin bewegen.
  • Die Inflation von 3,3 % hält die Fed vorsichtig, während die Märkte auf klarere Geldkurssignale warten.
  • Hoffnungen auf Waffenstillstand im Iran und Bitcoin-ETF-Zuflüsse könnten die Risikobereitschaft auf den Märkten erhöhen.

Die globalen Märkte gehen mit Vorsicht in die Entscheidung der Federal Reserve am Mittwoch, auch wenn Anleger weitgehend erwarten, dass die politischen Entscheidungsträger die Zinssätze unverändert halten. Da die Inflation weiterhin über dem Ziel liegt, geopolitische Risiken die Ölvolatilität fördern, und institutionelles Kapital, das über Risikoanlagen wie Bitcoin fließt, die Sitzung der Fed die Stimmung an den globalen Märkten prägen könnte.

Fed-Meeting-Ausblick: Was die Märkte erwarten sollten

Im Wesentlichen ist die Sitzung des Federal Open Market Committee im April für den 28. und 29. April angesetzt, wobei die Zinsentscheidung für 14:00 Uhr ET fällig ist. Berichten zufolge bewertete CME FedWatch etwa eine 99%ige Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen im Bereich von 3,50 % bis 3,75 % hält, was die dritte aufeinanderfolgende Pause markiert.

Die erwartete Haltung spiegelt jedoch die schwierige Position der Fed wider. Der US-Verbraucherpreisindex stieg laut Arbeitsstatistikamt im März im Jahresvergleich um 3,3 % und hielt die Inflation über dem 2%-Ziel der Zentralbank.

Die Prognosen der Fed im März deuteten zudem auf nur eine Senkung von 25 Basispunkten im Jahr 2026 hin, was darauf hindeutet, dass die Behörden eine aggressive Lockerung vermeiden könnten, bis die Inflation einen klareren Fortschritt zeigt.

Powells Botschaft könnte die Märkte stärker antreiben als die Zinsen halten

Da eine Pause bereits eingepreist ist, könnten die Märkte eher auf Powells Formulierung reagieren als auf die politische Entscheidung selbst. Eine hawkische Botschaft könnte die Renditen von Staatsanleihen und den Dollar nach oben treiben und den Druck auf Aktien, Gold, Schwellenmarktwährungen und Bitcoin erhöhen.

Eine sanftere Botschaft könnte jedoch die Risikobereitschaft unterstützen. Investoren könnten einen weniger restriktiven Ton als Zeichen dafür interpretieren, dass die Fed sich auf einen flexibleren politischen Kurs vorbereitet, insbesondere da Powells Vorsitz sich dem Ende nähert und seine Amtszeit am 15. Mai endet.

Politische Unsicherheit ist ebenfalls Teil des Markthintergrunds. Die Entscheidung des Justizministeriums , die Untersuchung von Powell einzustellen, hat ein zentrales Hindernis für Kevin Warsh, den von Präsident Donald Trump nominierten Nachfolger, beseitigt. Das macht das Treffen nicht nur für die Geldpolitik wichtig, sondern auch für die Erwartungen an die zukünftige Fed-Führung.

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Geopolitik und ETF-Zuflüsse erhöhen den Druck auf den Fed-Hintergrund

Nicht zu vergessen: Geopolitische Entwicklungen fügen dem Ausblick eine weitere Ebene hinzu. Berichten zufolge habe die Wall Street nach Trumps Verlängerung des Iran-Waffenstillstands gewonnen, obwohl das Öl aufgrund der Spannungen rund um die Straße von Hormus weiterhin volatil blieb.

Unterdessen scheinen die Bemühungen, eine mögliche US-Iran-Friedensvereinbarung voranzutreiben, heute an Fahrt gewinnen, wobei Pakistan eine zentrale diplomatische Rolle spielt. Laut einem CNN-Bericht hat der iranische Außenminister Abbas Araghchi Treffen mit pakistanischen Offiziellen in Islamabad abgehalten, während die US-Vertreter Steve Witkoff und Jared Kushner heute voraussichtlich nach Pakistan reisen werden, da indirekte Kanäle weiterhin aktiv sind.

Ein dauerhaftes Ende des Iran-Konflikts könnte die Ölrisikoprämie senken, Inflationssorgen lindern und das Vertrauen in Aktien und Kryptowährungen stärken. Unterdessen bleiben die institutionellen Krypto-Ströme stark.

Farside-Daten zeigten , dass US-Spot-Bitcoin-ETFs am 22. April 335,8 Millionen US-Dollar Nettozuflüsse und am 23. April 223,3 Millionen US-Dollar verzeichneten, angeführt von BlackRocks IBIT. Wenn das geopolitische Risiko abkühlt und die Fed weniger restriktiv klingt, könnten Bitcoin und breitere Risikoanlagen stärkere Unterstützung durch institutionelle Nachfrage finden.

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