- Das Vorgehen gegen globale Betrugszentren führte zu 276 Festnahmen und neun mutmaßlichen Betrugszentren wurden aufgelöst.
- Das Justizministerium klagte sechs Verdächtige in San Diego wegen Betrugs und Geldwäsche-bezogenen Delikten an.
- Behörden erklärten, dass Schweineschlachtpläne Millionen von Opfern von Krypto-Investitionen abgezogen hätten.
Ein weltweites Vorgehen gegen Kryptowährungs-Betrugszentren hat in San Diego zu mindestens 276 Festnahmen und Bundesanklagen geführt. Das Justizministerium kündigte die Maßnahme am 29. April an und beschrieb eine koordinierte Operation, die sich gegen „Pig-Butchering“-Betrugsnetzwerke richtete.
Die Behörden teilten mit, dass während der Ermittlungen, die sich auf Betrugsoperationen konzentrierten, mindestens neun Betrugszentren aufgelöst wurden, bei denen Millionen von den Bankkonten der Opfer abgezogen wurden. Das DOJ würdigte zudem die Zusammenarbeit zwischen dem FBI, der Polizei von Dubai und dem chinesischen Ministerium für öffentliche Sicherheit.
Dubai und thailändische Polizei nehmen wichtige Festnahmen vor
Laut einem Bericht des Justizministeriums nahmen die Behörden in Dubai 275 Personen fest, die angeblich mit den Betrugsnetzwerken in Verbindung stehen. Unter ihnen waren drei Angeklagte, die nun im Southern District of California angeklagt sind. Ein vierter Angeklagter wurde separat von der königlichen thailändischen Polizei festgenommen.
Laut dem Bericht stehen nun sechs Personen in San Diego wegen bundesstaatlichen Betrugs und Geldwäsche konfrontiert. Vier wurden als Thet Min Nyi, 27, aus Myanmar, sowie die indonesischen Staatsangehörigen Wiliang Awang, 23, Andreas Chandra, 29, und Lisa Mariam, 29, identifiziert.
Zwei weitere Anklageschriften bleiben jedoch weiterhin auf der Flucht. Der DOJ-Bericht räumte außerdem an, dass die Polizei von Dubai, die unter dem Innenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate arbeitet, die Störungsmaßnahmen leitete. Die Agentur verhaftete Thet Min Nyi, Chandra und Mariam. Die thailändischen Behörden hingegen nahmen Awang fest.
Im Falle einer Verurteilung kann jede Anklage mit einer Höchststrafe von 20 Jahren Gefängnis behaftet werden. Die Anklagen umfassen außerdem mögliche Geldstrafen von 250.000 bis 500.000 US-Dollar. US-Staatsanwalt Adam Gordon sagte, die Operation zeige, dass ausländische Betrugsgruppen weiterhin strafrechtlich verfolgt werden könnten. „Globale Kriminalität sieht sich jetzt globaler Gerechtigkeit gegenüber“, sagte er.
Schweineschlachtungspläne, die Opfer ins Visier nahmen
Ursprünglich begann der Fall 2025, als FBI-Agenten in San Diego eine Untersuchung der Homeland Security Task Force einleiteten. Agenten identifizierten mehrere Unternehmen und Einzelpersonen, die angeblich Betrugsvermögen verwalten, die in Kryptowährungs-Betrug verwickelt sind.
Gerichtsakten nannten drei mutmaßliche Unternehmensnetzwerke: Ko Thet Company, auch bekannt als Pixy; Sanduo-Gruppe; und Giant Company. Die Staatsanwaltschaft sagte, die Angeklagten hätten Betrugszentren geleitet, rekrutiert oder mit ihnen zusammengearbeitet, die mit diesen Gruppen verbunden waren.
Die Pläne folgten einem bekannten Schweineschlachtungsmodell. Betrüger bauten Vertrauen durch Freundschaft oder Romantik auf und lenkten dann die Opfer auf gefälschte Kryptowährungsinvestitionen. Den Opfern wurde angeblich geholfen, Konten zu eröffnen und Kryptowährungen auf betrügerische Plattformen zu transferieren.
Die Staatsanwaltschaft sagte, diese Plattformen hätten Betrügern die Kontrolle über die Gelder gegeben. Die Angeklagten sollen auch gefälschte Anlagerenditen gefördert und die Opfer aufgerufen haben, mehr Geld zu senden. Einige Opfer wurden sogar ermutigt, sich von Freunden, Familie oder Kreditgebern zu leihen.
Im Verlauf der Ermittlungen wurden Thet Min Nyi und ein flüchtiger Mitangeklagter im März 2026 wegen Drahtbetrugs und Verschwörung zur Geldwäsche angeklagt. Awang, Chandra, Mariam und ein weiterer Flüchtiger wurden später im April 2026 in Beschwerden im Zusammenhang mit der Sanduo Group und der Giant Company angeklagt.
Verwandt: Hongkong warnt vor gefälschten HSBC-Token vor dem Start von Stablecoin
Disclaimer: The information presented in this article is for informational and educational purposes only. The article does not constitute financial advice or advice of any kind. Coin Edition is not responsible for any losses incurred as a result of the utilization of content, products, or services mentioned. Readers are advised to exercise caution before taking any action related to the company.
