Tether meldet sieben Marken in Südkorea an

Tether meldet sieben Marken in Südkorea an, während Stablecoin-Regeln Gestalt annehmen

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Tether meldet sieben Marken in Südkorea an, während Stablecoin-Regeln Gestalt annehmen
  • Tether meldete sieben Marken in Südkorea an, als die Stablecoin-Politikverhandlungen an neuen Schwung gewannen.
  • Südkorea könnte von ausländischen Stablecoin-Emittenten verlangen, lokale Filialen einzurichten und eine Genehmigung einzuholen.
  • Die früheren Einreichungen und der Besuch des CEOs von Circle zeigen ein wachsendes Interesse an Stablecoin am südkoreanischen Markt.

Tether hat neue Markenanmeldungen in Südkorea eingereicht und seinen Namen und sein Logo in das öffentliche geistige Eigentumssystem des Landes aufgenommen.

Die Einreichung wurde laut dem Informationssuchdienst des koreanischen Immaterialrechtsamtes am 14. Mai eingereicht. Dieser Schritt erfolgt, während politische Entscheidungsträger strengere Regeln für ausländische Stablecoin-Emittenter diskutieren.

Tether erweitert koreanische Anmeldungen

Laut einem lokalen Medienbericht hat Tether kürzlich sieben Marken in Korea eingetragen. Zu den Anwendungen gehören das „Tether“-Logo und Tether Gold, auch bekannt als XAUT. Das Unternehmen hatte zuvor inländische Marken hauptsächlich im Zusammenhang mit Stablecoin-Produktnamen registriert.

Die neuesten Anwendungen sind jedoch breiter gefächert, da sie die Unternehmensidentität und das Logo umfassen. Außerdem zeigten Branchendaten eine ähnliche Aktivität großer Stablecoin-Emittenter.

Circle, der zweitgrößte Stablecoin-Emittent, reichte im vergangenen Dezember Markenanmeldungen beim koreanischen Patentamt ein. Frühere Berichte besagten außerdem, dass Tether sechs Marken in Südkorea eingetragen hatte, während Circle elf eingereicht hatte. Ungeachtet dessen kamen die Einreichungen, als die Stablecoin-Politikverhandlungen an Fahrt aufnahmen.

Südkoreas Debatte über die Zweigregeln erhöht die Einsätze bei Stablecoin

Die Markenaktivitäten erregen Aufmerksamkeit, da Südkorea über neue Regeln im Rahmen des Rahmengesetzes für digitale Vermögenswerte diskutiert. Laut Berichten würde ein Vorschlag verlangen, dass ausländische Stablecoin-Emittenten eine inländische Filiale gründen, bevor sie Vertriebsgeschäfte im Land betreiben.

Eine rechtliche Analyse des Rahmenentwurfs legt außerdem nahe, dass ausländische Emittenten die Genehmigung der Financial Services Commission benötigen.

Bemerkenswert ist, dass wenn ausländische Emittenten lokal operieren müssen, der Markenbesitz Teil der Marktvorbereitung werden könnte. Daher verweist das englische Portal des Korea Intellectual Property Office die Nutzer zu KIPRIS für detaillierte Recherchen. Das bedeutet, dass die Einreichungen über das offizielle öffentliche Aufzeichnungssystem zurückverfolgt werden können.

Circles Korea-Treffen zeigen das Interesse rivalisierender Stablecoin

Die Einreichungen folgen auch auf die wachsende Aufmerksamkeit von Circle. Sein Gründer und CEO, Jeremy Allaire, besuchte Korea im April. Während des Besuchs traf er inländische Finanzholdinggesellschaften und virtuelle Vermögensbörsen. Die Gespräche konzentrierten sich auf eine mögliche Zusammenarbeit auf dem lokalen Markt.

Allaire beschrieb Korea als einen der weltweit dynamischsten Märkte für virtuelle Vermögenswerte. Er bezeichnete es auch als Kandidaten für einen reifen, stabilen Markt. Unterdessen hat Tether keine behördliche Genehmigung, keinen Starttermin oder die Eröffnung einer koreanischen Niederlassung bekannt gegeben.

Derzeit bestätigen die Markenanmeldungen nur die Markenregistrierungsaktivitäten. Dennoch ist das Timing bemerkenswert. Stablecoin-Emittenten sichern sich rechtliches Terrain, während Südkorea Regeln zu Reserven, Lizenzierung und ausländischen Betreibern prüft.

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