Südkorea baut KI-Krypto-Steuertool im Rahmen der Tether-Untersuchung auf

Südkorea baut KI-Krypto-Steuersystem auf, während die Polizei gegen Tether-Wäsche ermittelt

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Südkorea baut KI-Krypto-Steuertool im Rahmen der Tether-Untersuchung auf
  • Südkoreas NTS baut in diesem Jahr ein KI-System mit 2,99 Milliarden Won auf, um Risiken der Krypto-Steuerhinterziehung zu verfolgen.
  • Die Polizei wird Tether-Geldwäsche ins Visier nehmen, wenn Betrügergruppen kriminelle Erlöse per USDT ins Ausland bewegen.
  • Die verpflichtende Meldung von Krypto-Transaktionen durch Dienstleister beginnt ab 2027, was die Steuerdatenströme steigert.

Südkorea weitet seine Reaktion auf krypto-bezogene Finanzkriminalität aus, da Steuerbehörden und Polizei auf zwei miteinander verbundenen Ebenen agieren. Der National Tax Service baut ein KI-basiertes System zur Analyse virtueller Vermögenswerte auf, während die Polizei die Bekämpfung von Stablecoin-Geldwäscheoperationen verstärkt.

Diese Maßnahmen erfolgen, während Beamte auf den zunehmenden Missbrauch digitaler Vermögenswerte bei Steuerhinterziehung, Geldwäsche, unregelmäßigen Schenkungen und Offshore-Transfers hinweisen. Die Behörden bereiten sich auch auf einen größeren Datenfluss vor, sobald Anbieter virtueller Vermögenswerte im Jahr 2027 mit der verpflichtenden Meldung persönlicher Transaktionen beginnen.

Steuerbehörde bewegt sich zu KI-basierter Krypto-Verfolgung

Der Nationale Steuerdienst (NTS) startete sein „Virtual Asset Integrated Analysis System Construction Project“ im Informationstechnologiezentrum des Seoul Regional Tax Office. Laut einem lokalen Medienbericht ist geplant, dass das Projekt bis Ende des Jahres läuft.

Das System hat ein Budget von etwa 2,99 Milliarden Won. Es ist darauf ausgelegt, Informationen zu virtuellen Vermögenstransaktionen neben Blockchain-Transaktionsdaten zu sammeln, zu verwalten und zu analysieren. Ebenso wird die Plattform Materialien von Anbietern virtueller Vermögenswerte verbinden, einschließlich Transaktionsabrechnungen und Zusammenfassungstabellen.

Es wird außerdem externe Blockchain-Informationen mit Steuererklärungen, Steuerunterlagen und Untersuchungsdaten verknüpfen. Laut den Berichten planen Steuerbeamte, das System zu nutzen, um Vermögensflüsse nach Steuerzahlern zu verfolgen. Es liefert Transaktionsübersichten, Änderungen der Bestände und Informationen zum Kontostand der Wallets.

Das System visualisiert außerdem identifizierte Wallet-Adressen, indem es diese mit Blockchain-Transaktionsdaten kombiniert. Die Behörden erwarten, dass dies den Ermittlern hilft, die Wege der Mittelbewegung klarer zu verfolgen.

Die erweiterte Analyse könnte Transaktionen abdecken, die nur anhand der vorhandenen Steuerunterlagen schwer zu überprüfen sind. Dazu gehören Aktivitäten mit nicht-verwahrenden Wallets, bei denen Nutzer Vermögenswerte außerhalb zentralisierter Plattformen kontrollieren.

Abnorme Transaktionserkennung wird zum zentralen Werkzeug

Ein zentraler Bestandteil des Systems ist die KI-basierte Erkennung abnormaler Transaktionen. Der National Tax Service plant, maschinelles Lernen und statistische Techniken einzusetzen, um verdächtige Transaktionsmuster und Einzelpersonen zu erkennen.

Das System wird die Analyse vermuteter Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit virtuellen Vermögenswerten unterstützen. Es hilft auch, mögliche Geldwäsche sowie nicht gemeldete Erbschafts- oder Schenkungsübertragungen zu untersuchen.

Daher können Forscher große Datensätze über eine Plattform analysieren, die Informationen aus mehreren Quellen verknüpft. Das System soll außerdem die manuelle Arbeit reduzieren, die derzeit die Ermittlungen verlangsamt.

Allerdings werden Datenschutzmaßnahmen enthalten sein. Zugriffskontrolle und Zugriffsprotokollverwaltung beschränken die Nutzung von Transaktionsinformationen auf den minimal notwendigen Umfang.

Die Polizei verstärkt ihre Reaktion auf Tether-Wäschereien

Die Polizei verstärkt zudem die Vorgehen gegen sogenannte „Tether-Waschmaßnahmen“. Es wird vermutet, dass diese Operationen kriminelle Erträge in Tether, oder USDT, umwandeln, bevor Gelder ins Ausland übertragen werden.

Park Sung-joo, Leiter des Nationalen Ermittlungshauptquartiers, sagte, die Polizei werde spezialisierte Schulungen zur Untersuchung virtueller Vermögenswerte mit Agenturen wie der Financial Intelligence Unit vorbereiten. Er sagte, die Ermittler bearbeiten bereits krypto-bezogene Betrugs-, Glücksspiel- und Drogenfälle, werden aber auch die Geldwäsche von Straferlösen verfolgen.

Die Polizei verwies auf Bedenken hinsichtlich der Ausbreitung nicht deklarierter Wechselbüros in Seoul. Phishing-Gruppen werden beschuldigt, Erlöse aus Voice-Phishing und anderen Straftaten über diese Büros in Tether umgewandelt zu haben.

Das Criminal Proceeds Tracking Team erhält erstmals in der zweiten Jahreshälfte eine Schulung zur virtuellen Vermögensverfolgung. Die Polizei teilte mit, dass sie bereits fast 100 Millionen Won für das entsprechende Budget gesichert haben.

Die umfassendere Durchsetzung umfasst auch stärkere Reaktionen auf Drogendelikte und Straftaten mit abnormalen Motiven. Die Krypto-Maßnahmen zeigen jedoch eine deutliche Hinwendung hin zu koordiniertem Tracking, Datenanalyse und Schulung von Ermittlern, da Südkorea digitale Vermögenskriminalität ins Visier nimmt.

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