20-Millionen-US-Dollar Krypto-Betrugsanklage: Warnsignale für Privatanleger

Bundesanklage enthüllt 20-Millionen-US-Dollar Krypto-Betrug: Warnsignale, auf die man achten sollte

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20-Millionen-US-Dollar Krypto-Betrugsanklage: Warnsignale für Privatanleger
  • Die Staatsanwaltschaft sagt, das Schema habe die Investoren etwa 20 Millionen Dollar gekostet, mit Dutzenden von Opfern.
  • Das Versprechen einer garantierten oder festen Rendite ist eines der größten Warnsignale.
  • Ein weiteres Warnsignal ist die geringe bis gar keine Transparenz bezüglich der Anlagestrategie.

Laut dem US-Justizministerium hat eine Bundesgrandjury Benjamin Paul Wiener, 43, aus Sioux Falls, South Dakota, wegen 29 Bundesanklagepunkten angeklagt, darunter Drahtbetrug, Geldwäsche, Bankbetrug und schweren Identitätsdiebstahl.

Die Staatsanwaltschaft sagt, das Vorhaben habe die Investoren etwa 20 Millionen Dollar gekostet, mit Dutzenden Opfern in South Dakota und Minnesota.

In der Anklageschrift heißt es, Wiener habe mehrere Unternehmen geführt, Geld von Investoren gesammelt, sie über die Verwendung der Mittel in die Irre geführt und sie für Dinge ausgegeben, die nicht seinen Versprechen entsprachen. Die Staatsanwaltschaft sagt außerdem, dass das Geld über Banken und Kryptoplattformen floss.

Wiener hat auf nicht schuldig plädiert, und die Anklagen sind noch nicht bewiesen. Der Prozess ist für September 2026 angesetzt, und falls Wiener in allen Anklagepunkten schuldig befunden wird, könnte er mehr als 30 Jahre Gefängnis erhalten.

Warnsignale, auf die Anleger achten sollten

Die Anklageschrift dient als Warnung und Erinnerung daran, dass zahlreiche Krypto-Betrügereien dieselben Warnzeichen aufweisen.

Zum Beispiel ist das Versprechen einer garantierten oder festen Rendite einer der größten Hinweise. Keine legitime Krypto-Investition kann ein stetiges monatliches Einkommen oder kein Risiko garantieren. Krypto ist volatil, und selbst die professionellen Fonds haben monatelang Schwächen.

Auch die US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) warnt davor.

Versprechen wie „garantiertes passives Einkommen“, „niemals Geld verlieren“, „10 % jeden Monat“ und Ähnliches sollten sofort Verdacht erregen und bei jedem Anleger Alarm schlagen lassen.

Eng verwandt mit garantierten Renditen sind Versprechen von Renditen, die den Markt konstant übertreffen, wie etwa die Verdopplung Ihres Geldes. So funktionieren die Märkte nicht, und selbst Top-Hedgefonds schaffen das nicht ohne großes Risiko. Wenn die Zahlen deutlich besser aussehen als das, was die etablierten Investmentgesellschaften liefern, sollten Investoren fragen, wie diese Gewinne tatsächlich erzielt werden.

Das hängt mit einem weiteren Warnsignal zusammen, nämlich der geringen bis keinen Transparenz bezüglich der Anlagestrategie. Ein seriöser Krypto-Investmentmanager sollte genau sagen können, was er kauft, wo das Geld aufbewahrt wird, wie er Geld verdient, wer die Vermögenswerte hält und wie er mit Risiken umgeht. Wenn sie das nicht können, ist es wahrscheinlich ein Krypto-Betrug.

Betrüger neigen dazu, sich hinter Schlagworten wie „proprietäre KI“, „geheime Algorithmen“, „institutionelle Strategien“, „private Liquidität“ und anderen zu verstecken, ohne jeglichen Beweis.

Weitere Warnsignale sind der Druck, sofort zu investieren, nicht registrierte oder nicht lizenzierte Investmentfirmen, Behauptungen, Krypto sei bundesstaatlich versichert, vermittlungsbasiertes Wachstum und die Möglichkeit, das Konto nur mit Krypto zu eröffnen und zu finanzieren.

Verwandt: Krypto-Betrug: Wie man Betrug dokumentiert und bei den Strafverfolgungsbehörden meldet.

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