- Kevin Warshs erstes FOMC endete mit einer einstimmigen Entscheidung, die Zinssätze unverändert zu lassen.
- Präsident Donald Trump unterstützte die Entscheidung und sagte, er vertraue Warshs Urteilsvermögen.
- Warsh beendete die Forward-Guidance, hielt das Inflationsziel von 2 % bei und warnte vor hoher Inflation.
Der Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, ließ die Zinssätze bei 3,5 % bis 3,75 % bei seiner ersten Sitzung des Federal Open Market Committee seit seiner Übernahme von Jerome Powell unverändert. Alle 19 Beamten unterstützten die Entscheidung, obwohl die Inflation deutlich über dem 2%-Ziel der Fed blieb.
Dieser Schritt erfolgte, als die Verbraucherinflation über 4 % stieg, während die Kerninflation im Mai bei 2,9 % lag. Die Großhandelsinflation stieg über 6 %, und die Ölpreise blieben etwa 30 % höher als zu Jahresbeginn.
President Donald Trump, who had previously called for lower rates, accepted the decision. Speaking after the meeting, he said, „It’s alright, whatever.“
Auf die Frage nach möglichen zukünftigen Zinserhöhungen antwortete Trump, dass das schwer zu glauben sei, fügte aber hinzu, dass er Warsh vertraue und seinem Urteil folgen werde.
Warsh signalisiert eine neue Richtung
Warsh used his first press conference to make clear that the Fed’s communication style is changing. He said the central bank will no longer provide markets with forward guidance on future interest rates.
Die politische Erklärung der Fed wurde von mehr als 340 Wörtern während Powells letzter Sitzung auf etwa 130 Wörter gekürzt. Hinweise, die auf zukünftige Zinssenkungen hindeuteten, wurden entfernt. Die Erklärung endete mit einer einfachen Botschaft, dass der Ausschuss für Preisstabilität sorgen werde.
Warsh betonte wiederholt, dass die Inflation weiterhin zu hoch sei, und sagte, die Zentralbank müsse jahrelange politische Fehler beheben. Er ließ das Inflationsziel von 2 % unverändert und weigerte sich, Hinweise darauf zu geben, was der nächste Schritt sein könnte. Er wollte auch nicht sagen, ob er seit seiner Ernennung zum Fed-Vorsitzenden mit Trump gesprochen habe.
Warsh announced five task forces that will review Fed communications, balance sheet policy, inflation frameworks, productivity and jobs, and the quality of economic data used in decision-making.
Er entschied sich außerdem, seine eigenen Zinsprognosen nicht im Dot-Plot der Fed einzureichen, da die Übung für ihn nicht nützlich sei.
Erwartungen an Zinserhöhungen steigen
Obwohl die Zinsen unverändert blieben, zeigten die zusammen mit der Entscheidung veröffentlichten Prognosen eine eher hawkistische Sichtweise. Neun der 18 politischen Entscheidungsträger, die Prognosen eingereicht haben, erwarten in diesem Jahr mindestens eine Zinserhöhung. Nur ein Beamter prognostizierte eine Kürzung, während acht keine Veränderungen erwarteten.
Die Märkte passten sich schnell an die Möglichkeit einer strafferen Politik an. Händler erhöhten die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Dezember auf etwa 78 %, gegenüber 61 % vor der Ankündigung. Einige Analysten sagten, der Juli sei weiterhin unwahrscheinlich, aber der September sei zu einer realistischen Möglichkeit geworden, falls sich die Inflationsdaten verschlechtern.
Warsh sagte außerdem, dass höhere Kreditkosten den Immobilienmarkt geschädigt, die Finanzmärkte aber nicht wesentlich verlangsamt hätten. Er wollte sich nicht dazu äußern, ob ihn steigende Staatsanleihenrenditen beunruhigen.
Die Märkte leiden unter starkem Ausverkauf
Die Märkte reagierten negativ nach der Entscheidung der Fed und den Äußerungen von Warsh. Rund 1,5 Billionen US-Dollar wurden innerhalb von zehn Minuten aus Aktien, Metallen und Kryptowährungen gelöscht.
Der S&P 500 verlor 0,96 % und verlor damit etwa 610 Milliarden Dollar an Wert. Der Nasdaq fiel um 1,28 % und löschte damit etwa 490 Milliarden US-Dollar. Der Russell 2000 fiel um 1,47 % und entfernte weitere 50 Milliarden Dollar.
Auch der breitere Kryptomarkt schwächte sich ab. Bitcoin wurde in etwa 63.900 US-Dollar gehandelt, ein Rückgang von 3 % über 24 Stunden. Ether fiel um 3,4 % auf 1.733 US-Dollar, XRP fiel um 3,9 % auf 1,17 US-Dollar, Solana verlor 3,6 % auf 71 US-Dollar und Hyperliquids HYPE-Token fiel um 7,2 % auf 69 US-Dollar.
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