- New York verklagte Kalshi und behauptete, seine Prognosemärkte operierten als illegales Glücksspiel.
- Die Klage bestreitet, ob die CFTC-Aufsicht die staatlichen Glücksspielvorschriften außer Kraft setzt.
- Eine Entscheidung könnte die Marktregulierung, die Einhaltung der Vorschriften und das Wachstum der Branche neu gestalten.
Die Gouverneurin von New York, Kathy Hochul, und Generalstaatsanwältin Letitia James haben angekündigt , dass der Staat KalshiEX LLC (Kalshi) wegen des Betriebs eines illegalen Glücksspielbetriebs verklagt. Kalshi soll gegen staatliche Glücksspielgesetze verstoßen haben, indem er Wetten auf Sport, Wahlen und Veranstaltungen ohne Lizenz der Glücksspielkommission erlaubte, Nutzer im Alter von 18 bis 20 Jahren bediente und Steuern umging.
Vorhersagemärkte vs. traditionelle Sportwetten
Prognosemärkte sind Peer-to-Peer-Börsen, die binäre „Ja/Nein“-Ereignisverträge anbieten, wobei der Preis eine Wahrscheinlichkeit impliziert und die Positionen vor der Abwicklung handelbar sind. Sportwetten hingegen beinhalten Wetten gegen lizenzierte Buchmacher, die feste Quoten mit einer eingebauten Marge von etwa 4–10 % (etwa 4,5 % bei Standardwetten) anbieten.
Unterdessen reichen Prognosemärkte über den Sport hinaus und decken politische Wahlen und wirtschaftliche Veränderungen ab und erzielen Einnahmen ausschließlich durch minimale Handelsgebühren. Die Regulierungsbehörden sind in der rechtlichen Klassifizierung uneinig, wobei Betreiber behaupten, dass bundesweit registrierte Plattformen „in den Händen der CFTC“ seien, weil sie rein ereignisbasierte Finanzderivate seien.
Im Gegensatz dazu betrachten die staatlichen Behörden, wie New Yorks Klage gegen Kalshi zeigt, solche Geschäfte als nicht lizenziertes Glücksspiel und erheben staatliche Glücksspielsteuern, strengen Verbraucherschutz und Altersbeschränkungen.
Warum New York Kalshi verklagt
Die Kalshi-Klage, zusammen mit ähnlichen Durchsetzungsmaßnahmen in Massachusetts und parallelen Klagen gegen Plattformen wie Coinbase und Gemini, stellt einen entscheidenden Test für das Ökosystem des Prädiktionsmarktes dar.
New York fordert Schadensersatz in Höhe von mindestens 36 Milliarden US-Dollar, einschließlich Gewinnverlust, Rückerstattung und bis zu dreifacher Gewinne, während Kalshis Abhängigkeit von CFTC-Prä-emption angefochten wird. Der Fall könnte zu größerer regulatorischer Fragmentierung, höheren Compliance-Kosten und sogar zur Notwendigkeit führen, in verschiedenen Bereichen im Sport-, politischen und anderen Eventvertrag zu entsprechen.
Der Staat argumentiert, dass Kalshi gegen die staatlichen Glücksspielgesetze verstoßen hat, indem er Nutzer im Alter von 18 bis 20 Jahren bedient habe, was unter dem 21-jährigen Mindestalter für mobile Sportwetten in New York liegt, und Steuern vermieden hat, die Programme für Sucht und öffentliche Dienstleistungen finanzieren. Da Sportverträge etwa 80–87 % des Kalshis Volumens ausmachen, könnten Einschränkungen die Liquidität und das Wachstum im gesamten Sektor erheblich beeinflussen.
Könnte die rechtliche Maßnahme in New York ein umfassenderes regulatorisches Durchgreifen auslösen?
New Yorks Klage gegen Kalshi könnte ein umfassenderes regulatorisches Durchgreifen auslösen, aber die Ergebnisse werden durch Gerichtsurteile, Reaktionen der CFTC und gesetzgeberische Maßnahmen bestimmt. Als wichtiges Finanz- und Sportwettenzentrum beeinflusst New Yorks aggressive Haltung häufig die Politik anderer Bundesstaaten und die Bundespolitik.
Wenn New York vor Gericht gewinnt, könnte dies Generalstaatsanwälte in Dutzenden anderer Bundesstaaten ermutigen, insbesondere solcher, die auf eigene lizenzierte Casinos und autorisierte mobile Sportwettenanbieter angewiesen sind, um Steuereinnahmen zu erzielen.
Darüber hinaus wird sich die Auswirkung wahrscheinlich über die Vereinigten Staaten hinaus erstrecken. Internationale Regulierungsbehörden, darunter die UK Gambling Commission, die European Securities and Markets Authority (ESMA) und die australischen Glücksspielbehörden, beobachten die amerikanischen Gerichte genau in Bezug auf die Schnittstelle zwischen DeFi und Glücksspiel.
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